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17.03.2026 09:23

Zukunft der Arbeit: Digitale Anwendungen in der Arbeitsmedizin

Nicole Zubayr Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

    Die elektronische Patientenakte (ePA) gibt in Notfallsituationen sofort Antworten, wenn der Patient nicht sprechen kann. Telemedizin reduziert Wartezeiten und bringt den Arzt via Tablet zum Patienten. Apps optimieren das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). VR-/AR-Trainings ermöglichen praktische Erfahrungen, die sonst gar nicht hätten gesammelt werden können. Zusammengefasst: Digitale Anwendungen entlasten die Arbeitswelt bereits enorm. „Wir sprechen hier immerhin von 46 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland“, betont Arbeitsmedizinerin Prof. Susanne Völter-Mahlknecht, Direktorin des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Präventivmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen.

    „Das Thema geht uns also alle an. Und die Entwicklung schreitet rasant voran!“

    So bildet der Block Digitale Anwendungen in der Arbeitsmedizin einen zentralen Schwerpunkt auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM), die am Mittwoch beginnt. Adressiert werden unter anderem praxisnahe Lösungen für die Digitalisierung arbeitsmedizinischer Prozesse – von KI-gestützter Vorsorge bis hin zu immersiven Trainings. Der wichtigste Wissenschaftskongress für Arbeits- und Umweltmediziner im deutschsprachigen Raum findet vom 18. bis 21. März 2026 am LMU Klinikum Campus Großhadern statt.

    KI als Motor für die arbeitsmedizinische Forschung und Gesundheitsversorgung

    „Künstliche Intelligenz wird zudem zum Turbo für die Arbeitsmedizin: KI erkennt Risiken frühzeitig und macht Prävention präzise, adressatenorientiert, unternehmensspezifisch und dynamisch wie nie“, unterstreicht Susanne Völter-Mahlknecht, die auch im DGAUM-Vorstand sitzt.

    So seien die Gesundheitskosten in Deutschland laut Statistischem Bundesamt allein zwischen 2023 und 2024 um rund 37 Milliarden Euro gestiegen – ein Aufwärtstrend, mit dem weiter zu rechnen ist. „Wir brauchen Lösungen! Gründe wie der demografischen Wandel, steigende Lebenserwartung und wachsender Fachkräftemangel sind strukturell und machen skalierbare Lösungen wie KI alternativlos“, zeigt Völter-Mahlknecht auf. Milliarden Euro könnten Schätzungen zufolge aber jährlich durch automatisierte KI-Lösungen eingespart werden. „Darüber müssen wir reden!“


    Keynote sowie mehrere wissenschaftliche Symposien

    In einer geplanten Keynote referiert direkt am Mittwochmittag Prof. Anita Tisch als Expertin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) über die wesentlichen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Arbeitsmedizin.

    • Keynote Lecture: Digitale Anwendungen in der Arbeitsmedizin (auch im Livestream)
    Prof. Dr. Anita Tisch, Vizepräsidentin der BAuA

    DGAUM-Jahrestagung, Campus Großhadern München
    Hörsaal 7 / Online Raum 7
    Mittwoch, 18. März
    14:00 - 14:30 Uhr

    Hierzu, sowie zu den weiteren wissenschaftlichen Symposien des Schwerpunktthemas, lädt die DGAUM gerne auch Vertreterinnen und Vertreter der Presse ein.

    Informationen zur Jahrestagung sowie zum konkreten Tagungsprogramm finden Sie unter: https://dgaum.de/jahrestagung/

    Akkreditierung:
    Selbstverständlich und sehr gerne akkreditieren wir ausgewiesene hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten für die Teilnahme an der DGAUM-Jahrestagung 2026 in München – vor Ort oder online. Bitte senden hierzu eine E-Mail mit Signatur des Mediums, für das Sie arbeiten, und/oder angehängtem Presseausweis an presse@dgaum.de. Frau Nicole Zubayr, Verantwortliche für die Verbandskommunikation, wird Ihnen dann die Vor-Ort-Akkreditierung oder den Link für den Livestream übermitteln.


    Weitere Informationen:

    https://dgaum.de/zukunft-der-arbeit-digitale-anwendungen-in-der-arbeitsmedizin/


    Bilder

    DGAUM-Jahrestagung
    DGAUM-Jahrestagung

    Copyright: DGAUM


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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