idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Im 10. Jahr seines Bestehens ist das Julius-Kühn-Institut für Bienenschutz Gastgeber der Jahrestagung der Institute für Bienenforschung. Eine Geburtstagsfeier mit 160 Gästen und inklusive fachlichem Austausch vom 24.-26. März 2026.
Vom 24. bis 26. März wird es im Medienhaus in Braunschweig „summen wie in einem Bienenstock“. Hier treffen sich nämlich 160 Forschende aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Polen und den Niederlanden, um aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Bienenkunde vorzustellen. Dabei ist es kein Zufall, dass das Institut für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts (JKI) genau im Jahr seines 10-jährigen Bestehens Gastgeber der „Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung“ ist.
„Beim Blick ins Tagungsprogramm schlägt mein Herz als Bienenforscher höher, denn es wird eine große Themenbreite präsentiert“, sagt Dr. Jens Pistorius, der Leiter des JKI-Instituts für Bienenschutz. Die Inhalte zeigten, wie sich die Bienenforschung in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf alle Bienenarten ausgeweitet hat und wie aufgeschlossen sie neuen Forschungsmethoden gegenübersteht und sich mit anderen Wissenschaftsbereichen vernetzt. „Absolut erfreulich ist auch die internationale Resonanz unserer AG-Tagung, die zeigt, dass die nationale Bienenforschung deutlich über die Grenzen von Deutschland hinaus wahrgenommen wird, so Pistorius in seiner Funktion als Gastgeber. Vor allem für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die am Anfang ihrer Karriere stehen, sei die etablierte Jahrestagung (die zum 73. Mal stattfindet) ein wichtiges Forum für Präsentation der eigenen Arbeiten und wissenschaftlichen Austausch.
Hintergrundinfo zur Tagung: Insgesamt wird es 34 Vorträge und über 50 Posterpräsentationen geben. Die sechs Tagungssektionen widmen sich u.a. Themen wie Bienenschutz & Pflanzenschutz, Bienenpathologie sowie Ökologie, Wildbienen & Bestäubung. Abgerundet wird das Programm mit einer Postersession, Exkursionen sowie einem Social Dinner am Mittwoch, das in geselliger Runde zum Networking inspiriert. Die Konferenz startet am Dienstag (24.03.26) um 13 Uhr mit dem Keynote-Vortrag zum Thema „Honey bees as sentinels of environmental quality“ von Dr. Ivo Roessink von der Universität Wageningen. Für Details zum Programm siehe die Tagungswebsite: https://ag-bienentagung.de. Um gemeinsam den 10. Geburtstag der Gründung des JKI-Instituts für Bienenschutz zu feiern, findet am Dienstag ein Abendempfang für geladene Gäste in Braunschweigs historischer Dornse statt.
Info zu den Arbeiten des JKI-Bienenschutzinstituts: Das am Messeweg in Braunschweig angesiedelte JKI-Institut für Bienenschutz ist eines von 18 Fachinstituten unter dem Dach des Julius Kühn-Instituts. Es war 2016 auf Betreiben des Bundeslandwirtschaftsministerium neu gegründet worden, siehe dazu die Presseinformation (PI Nr8) vom 1.4.2016 https://www.julius-kuehn.de/pressemitteilungen/pressemeldung/n/pi-nr-8-neues-fac... .Das Institut beschäftigt sich vor allem mit den Auswirkungen von Pflanzenschutzmittelanwendungen auf Bienengesundheit sowie Schutz- und Fördermaßnahmen von Honig- und Wildbienen in Agrarökosystemen und urbanem Raum. Auf der Jubiläumswebseite werden 10 Leuchtturmprojekte inklusive Fachpublikationen vorgestellt: https://www.julius-kuehn.de/bs/ab/10-jahre-institut-fuer-bienenschutz
https://www.julius-kuehn.de/bs/ab/10-jahre-institut-fuer-bienenschutz Jubiläumsseite 10 Jahre Bienenschutz
https://ag-bienentagung.de Programm Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung
Feldversuch zur Fragestellung welche Sonnenblumensorten Wildbienen Nahrung bieten in Form von Nektar ...
Quelle: Stefanie Hahn/JKI
Copyright: © Julius Kühn-Institut (JKI)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
überregional
Organisatorisches, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).