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Wissenschaft
Die 25. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung zum Thema: „Technologieverwendung und soziale Interaktion: Neue interaktive Praktiken, neue Daten und Methoden“ findet vom 25.-27. März 2026 am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim statt.
Der Gebrauch von Technologien ist aus unserem kommunikativen Alltag kaum mehr wegzudenken. Telefonanrufe, Messengerdienste und Videokonferenzen, Sprachassistenten, auf künstlicher Intelligenz basierende Sprachmodelle und Analysetools nutzen wir in Beruf und Privatleben. Die Gesprächsforschung beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse von authentischen Interaktionen zwischen Menschen und Technologie(n).
Insbesondere die aktuellen Diskussionen um die zukünftige Rolle künstlicher Intelligenz zeigen auf, dass die Frage nach den Auswirkungen von Technologie auf unser (soziales) Leben weiter an Bedeutung gewinnt. Um zu verstehen, wie genau sich dies auf unsere Kommunikationsroutinen und unser soziales Handeln auswirkt, beschäftigt sich die Gesprächsforschung anhand von Audio- und Videodaten mit der wissenschaftlichen Analyse von authentischen Interaktionen zwischen Menschen und Technologie(n). Zum Beispiel, wenn in einem Gespräch etwas auf einem Smartphone gezeigt wird, wenn wir schnell etwas im Internet nachschauen oder wenn wir über Text- und Sprachnachrichten, Videoanrufe oder hybride Meetings kommunizieren.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die international ausgerichtete 25. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung dem hochaktuellen Thema „Technology use and social interaction: New interactive practices, new data and methods“ („Technologieverwendung und soziale Interaktion: Neue interaktive Praktiken, neue Daten und Methoden“). Vom 25. bis 27. März 2026 treffen sich rund 100 Wissenschaftler/-innen aus der Gesprächsforschung und benachbarten Disziplinen am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim, um ihre neuesten Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. „Wenn wir verstehen wollen, wie Technologiegebrauch menschliche Interaktion und Sprache beeinflusst, dann müssen wir diesen Gebrauch ‚situativ‘ untersuchen – mit Hilfe von Videoaufnahmen schauen wir uns daher an, wie Menschen im Alltag Technologie ganz konkret verwenden“, sagt Prof. Dr. Florence Oloff, die die Konferenz zusammen mit Kolleg/-innen organisiert.
Expert/-innen aus mehr als 10 Ländern setzen sich hierbei unter anderem mit folgenden Fragen auseinander:
• Wie sprechen Menschen mit KI, Sprachassistenten und Robotern und welche neuen Kommunikationsroutinen entwickeln sie dabei?
• Wie passen sich die Menschen an neue Technologien an, etwa wenn durch die Technologie neue Herausforderungen oder Handlungsmöglichkeiten entstehen?
• Wie gehen Menschen mit Problemen bei der Verwendung von Technologie um?
• Welche Rolle spielen Sprache, Blickorientierung, Gestik oder Mimik bei der Kommunikation mit und über Technologien?
• Wie bilden sich Mischformen zwischen mündlicher und schriftlicher Kommunikation in digitalen bzw. digitalisierten Gesprächskontexten heraus?
• Welchen Einfluss hat die Verwendung von Technologien auf die Erhebung und Analyse empirischer Daten?
Alle Vorträge, die in englischer Sprache gehalten werden, werden sich dem Tagungsthema aus einer qualitativen und empirischen Perspektive annähern und ihren Blick auf den Alltag richten. Ausgerichtet wird die Tagung von Mitarbeitenden der laufenden Forschungsprojekte „Digilife – Digitaler Alltag im Alter“ https://www.ids-mannheim.de/prag/pb-p1/digitaler-alltag-im-alter/ und „Soziale Interaktion mit Sprachassistenten“ https://www.ids-mannheim.de/prag/pb-p1/soziale-interaktion-mit-sprachassistenten... der Abteilung Pragmatik https://www.ids-mannheim.de/prag/ am IDS.
Organisation: Prof. Dr. Florence Oloff, Dr. Silke Reineke, Dr. Uwe-A. Küttner
Weitere Informationen zur Tagung: https://www.ids-mannheim.de/aktuell/veranstaltungen/kolloquien/2026/agf-2026/
Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist die gemeinsam vom Bund und allen Bundesländern getragene zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache in Gegenwart und neuerer Geschichte. Es gehört zu den über 90 Forschungs- und Serviceeinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. Näheres unter: www.ids-mannheim.de, https://bsky.app/profile/idsmannheim.bsky.social, www.facebook.com/ids.mannheim, www.instagram.com/ids_mannheim/, https://wisskomm.social/@ids_mannheim und www.leibniz-gemeinschaft.de.
Pressekontakt:
Dr. Annette Trabold
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
R 5, 6-13
68161 Mannheim
Tel.: + 49 621 1581-119
E-Mail: trabold@ids-mannheim.de
Prof. Dr. Florence Oloff
Leiterin des Projekts „Digilife – Digitaler Alltag im Alter“
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
R 5, 6-13
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 1581-470
E-Mail: oloff@ids-mannheim.de
https://www.ids-mannheim.de/aktuell/veranstaltungen/kolloquien/2026/agf-2026/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Sprache / Literatur
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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