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Wissenschaft
Zum Wintersemester 2026/27 bietet die Technische Hochschule Aschaffenburg den neuen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an.
Ab Oktober 2026 erweitert die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik ihr Studienangebot: Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) an der TH Aschaffenburg verbindet und verzahnt Informatik und Betriebswirtschaft eng miteinander. Das bedeutet, technologisches Wissen und betriebswirtschaftliches Denken werden gemeinsam und als Einheit gelehrt. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, wie Menschen mit Hilfe der Technologie bessere Entscheidungen treffen.
Der sogenannte menschzentrierte Ansatz zieht sich durch das gesamte Studium. Dazu gehört auch ein deutschlandweit in diesem Zusammenhang eher seltenes Pflichtfach: Informations- und Kognitionspsychologie. Hier lernen Studierende, wie Menschen Informationen wahrnehmen, verarbeiten und sich entscheiden. In einer Welt, in der Unternehmen ihre Geschäftsprozesse digitalisieren und KI-Lösungen einsetzen müssen, sind Fachkräfte mit einem interdisziplinären Verständnis für IT und Business gefragt – die also beide "Sprachen" sprechen.
*Mensch und Technologie zusammen gedacht*
Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) sind diese Kompetenzen besonders wichtig. Absolventinnen und Absolventen können dadurch zukunftsfähige Technologien, vor allem KI nicht nur anwenden, sondern auch kritisch hinterfragen, verantwortungsvoll einsetzen und digitale Produkte und Prozesse sinnvoll gestalten.
Insgesamt bereitet das Studium darauf vor, an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft zu arbeiten, z. B. in Bereichen wie IT-Consulting, Projektmanagement, Business Intelligence, ERP-Systeme, Software und Prozessgestaltung.
„Unternehmen suchen genau diese ‚Brückenbauer‘ zwischen IT und Fachbereichen“, erklärt Prof. Dr. Peter Rötzel, der den neuen Studiengang an der TH Aschaffenburg koordiniert.
Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur technisch und wirtschaftlich kompetent, sondern haben auch ein tieferes Verständnis dafür, wie Menschen mit Technologie umgehen.
„Wir bilden interdisziplinäre Digital Business Professionals aus: Menschen, die technologische Lösungen nicht nur entwickeln, sondern auch in betriebliche Prozesse einbetten, bewerten und steuern können“, so Professor Rötzel.
*Sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt*
Der Studiengang reagiert auf die beständige digitale Transformation. Er qualifiziert Studierende zu Expertinnen und Experten in der Kombination aus KI-Kompetenz, psychologischem Grundlagenwissen und unternehmerischem Denken.
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik sind am Arbeitsmarkt besonders gefragt, da sie als Spezialisten an der Schnittstelle zwischen IT und Betriebswirtschaft in vielfältigen Rollen, vom IT-Consultant über den Data Analyst bis zum Product Owner, in nahezu allen Branchen eingesetzt werden können.
Das Berufsfeld gilt als zukunftssicher: Während Routineaufgaben zunehmend automatisiert werden, steigt der Bedarf an Expertinnen und Experten, die komplexe Daten strategisch interpretieren können.
Die Arbeitsfelder reichen von mittelständischen Unternehmen und Konzernen über IT-Beratungen bis zu Tech-Startups und dem öffentlichen Dienst.
*Informieren und bewerben*
Der Bewerbungszeitraum für Wirtschaftsinformatik startet wie für die meisten Bachelorstudiengänge an der TH Aschaffenburg am 2. Mai. Wer sich vorab informieren möchte, hat beim Studieninfotag am 28. März von 10 bis 16 Uhr vor Ort und online die Möglichkeit dazu. Darüber hinaus findet am 22. April von 18 bis 19 Uhr ein Online-Infoabend statt.
Prof. Dr. Peter Rötzel, peter.roetzel@th-ab.de
https://www.th-ab.de/winf Informationen zum Studiengang
Studierende an der TH Aschaffenburg
Quelle: Kolja Erdmann
Copyright: TH Aschaffenburg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Wirtschaftsvertreter
Informationstechnik, Wirtschaft
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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