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26.03.2026 08:00

lernen:digital Dialogforum blickt auf die Zukunft der Lehrkräftebildung

Philipp Schulz Leitung Kommunikation
Kompetenzverbund lernen:digital

    Der Kompetenzverbund lernen:digital lädt am 26. und 27. März 2026 zum lernen:digital Dialogforum nach Berlin ein. Ein abwechslungsreiches Programm reflektiert die Zusammenarbeit der letzten drei Jahre und wirft einen Blick auf die Zukunft der Lehrkräftebildung.

    Berlin, 26.03.2026. Eine hochwertige Lehrkräftebildung ist Voraussetzung für die notwendige digitale Transformation der Schulen. Mit über 300 Professionalisierungsangeboten für fachliche Lehr-Lern-Prozesse und Schulentwicklung in einer Kultur der Digitalität sowie begleitender Transferarbeit hat der Kompetenzverbund lernen:digital in den letzten drei Jahren diese Transformation unterstützt. Hinzu kommt begleitende Transferarbeit mit wirksamen Kommunikationsformaten, die den Bedarf der Praxis und der Bildungsadministration gleichermaßen im Blick haben. Das lernen:digital Dialogforum am 26. und 27. März 2026 im Cafe Moskau in Berlin beleuchtet Ergebnisse, Erfahrungen und Impulse aus drei Jahren Zusammenarbeit im Kompetenzverbund und wirft einen Blick auf die Zukunft der Lehrkräftebildung.

    Professorin Katharina Scheiter und Professor Dirk Richter von der Universität Potsdam leiten gemeinsam die lernen:digital Transferstelle. „Auf der Veranstaltung wollen wir gemeinsam mit Vertreter:innen der Bildungsadministration, der Wissenschaft und der Praxis Bilanz ziehen, was in den vergangenen drei Jahren im Bereich der Lehrkräftefortbildung erreicht wurde”, erklärt Dirk Richter. Katharina Scheiter ergänzt: „Das Dialogforum öffnet gleichzeitig den Blick in die Zukunft. Wir wünschen uns, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteursgruppen der Länder fortzusetzen, in der wir die bedarfsorientierte und ko-konstruktive Entwicklung von Angeboten für die Bildungspraxis noch stärker als bisher unterstützen möchten.”

    Über 30 Programmpunkte an zwei Tagen
    In abwechslungsreichen Formaten wie Round Tables, Transfer Cafés oder Dialog-Laboren steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung gelingt. In einer Paneldiskussion zum Ende des ersten Tages diskutieren Dr. Stefan Luther, Leiter der Abteilung „Frühe und schulische Bildung, Bildungsforschung” im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), Torsten Klieme, Staatsrat beim Senator für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen und Prof. Dr. Katharina Scheiter, Wissenschaftliche Leitung der lernen:digital Transferstelle, über die Frage, welche politischen, strukturellen und institutionellen Voraussetzungen es braucht, damit die Impulse aus lernen:digital langfristig Wirkung entfalten. Zum Start des zweiten Tages zeigt Prof. Dr. Dominik Petko, Professor für Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik an der Universität Zürich, in seiner Keynote auf, warum digitale Transformation in Schulen Zeit braucht und wie sich Quantität und Qualität der Nutzung digitaler Medien unterscheiden lassen.

    Zum Abschluss der Veranstaltung widmet sich eine Paneldiskussion der Verzahnung der drei Phasen der Lehrkräftebildung: Barbara Wagner, stellvertretende Geschäftsstellenleiterin des Hochschulforum Digitalisierung, Dr. Birgit Pikowsky, Direktorin des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Dirk Richter, wissenschaftliche Leitung der lernen:digital Transferstelle und Ralph Müller-Eiselt, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung, diskutieren darüber, wie ein wirkungsvoller Austausch zwischen den Akteur:innen aller drei Phasen gelingen kann. Das Programm beleuchtet außerdem Themen wie Kollaboratives Lernen in der Lehrkräftefortbildung, Datengestützte Schulporträts und ChatBots, Perspektiven von Schulleiter:innen als digitales Fortbildungselement und die Rolle der Zivilgesellschaft für Transferprozesse.

    Weitere Informationen zum Dialogforum: https://lernen.digital/veranstaltungen/lernendigital-dialogforum/

    Hintergrund
    Der Kompetenzverbund lernen:digital gestaltet den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung. Vier Kompetenzzentren bündeln in den Bereichen MINT, Sprachen/Gesellschaft/Wirtschaft, Musik/Kunst/Sport und Schulentwicklung die Expertise aus rund 200 länderübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten. In den Projekten entstehen evidenzbasierte Fort- und Weiterbildungen, Materialien sowie Konzepte für die Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer Kultur der Digitalität. Eine Transferstelle macht die Ergebnisse für Lehrkräfte sichtbar, fördert die ko-konstruktive Weiterentwicklung mit der Praxis und unterstützt den bundesweiten Transfer in die Lehrkräftebildung. Der Kompetenzverbund lernen:digital wird finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

    Die Transferstelle übernimmt im Kompetenzverbund lernen:digital eine Schnittstellenfunktion und garantiert den systematischen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie führt die wissenschaftliche Expertise in den Projektverbünden zu Kompetenzzentren zusammen, betreibt nutzeninspirierte Forschung zu transferrelevanten Fragestellungen und vernetzt die Akteur:innen mit den Landesinstituten für Lehrkräftebildung, der Bildungsverwaltung und der Bildungspolitik. Die Leitung der lernen:digital Transferstelle ist an der Universität Potsdam verortet. Weitere Mitglieder sind die Bergische Universität Wuppertal, die Eberhard Karls Universität Tübingen, die Technische Universität Dortmund, die Technische Universität München, die Universität Duisburg-Essen, die Universität Kassel, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen (DIE), das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik mit dem Deutschen Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik und das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Das Forum Bildung Digitalisierung bringt seine Expertise als Praxispartner ein.

    Pressekontakt:

    Philipp Schulz
    Leitung Kommunikation, Forum Bildung Digitalisierung
    philipp.schulz@forumbd.de
    +49 (0) 30 5858466-62


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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