idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
27.03.2026 08:26

Kunststoffe aus Reststoffen aus der Landwirtschaft: IfBB präsentiert aktuelle Forschung auf der Hannover Messe 2026

Dr. Lisa Mundzeck IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe
Hochschule Hannover

    Welche alternativen Rohstoffe können für die Produktion von Kunststoffen genutzt werden? Dass Reststoffe aus der Landwirtschaft Rohstoffpotenzial für die Kunststoffe der Zukunft bieten, zeigt das IfBB der Hochschule Hannover auf der Hannover Messe vom 20. bis 24. April auf dem Gemeinschaftsstand des MWK in Halle 11, Stand B56. Besuchen Sie uns gern!

    Wie können wir nachhaltigere Kunststoffe produzieren? Für biobasierte Kunststoffe kommen nicht nur eigens dafür angebaute nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz, sondern auch Reststoffe aus der Landwirtschaft und Industrie haben großes Potenzial.

    Mit zwei aktuellen Forschungsprojekten zeigt das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover anhand von Binsen und Spargelschalen anschaulich, wie wir Reststoffe aus der Landwirtschaft erfolgreich einsetzen können, um Ressourcen zu sparen, und wie wir sie gleichzeitig auch gezielt nutzen können, um die Eigenschaften von Kunststoffen zu beeinflussen.

    Im Projekt „I-RoBi“ dienen Binsen als nachhaltiger Rohstoff für Dämm- oder Füllstoffe für Kunststoffcompounds. I-RoBi entwickelt Aufbereitungs- und Weiterverarbeitungsmethoden und bietet praxisnahe Anwendungsszenarien, um die industriellen Nutzungspotenziale deutlich zu machen. Das Ziel ist es, mit lokal gewonnenen Rohstoffen eine regionale Wertschöpfung zu etablieren, die auch den Herausforderungen des Klimawandels standhält.

    Das Projekt SpaPlast II arbeitet mit Spargel als Reststoff in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Ziel ist eine skalierbare, nachhaltige Nutzung spargelverstärkter Materialien – effizient, ressourcenschonend und wettbewerbsfähig. Auf diese Weise lassen sich nicht nur fossile Ressourcen einsparen, sondern auch bislang verworfene Reststoffe gewinnbringend nutzen, und zwar sowohl für die Industrie als Rohstoff als auch für die Landwirtschaft als weiteren Absatzmarkt.


    Besuchen Sie uns auf dem Gemeinschaftstand des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Halle 11, Stand B56. Wir freuen uns auf Sie!

    „I-RoBi - Industrie-Rohstoff Binse von Moorstandorten nutzen“ wird gefördert von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ (EIP Agri).


    „SpaPlast II - Untersuchung der Aufbereitung und Nutzbarmachung von Spargelsekundärprodukten für biobasierte Halbzeuge“ wird gefördert vom Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus Mitteln des Maßnahmenpaketes Stadt.Land.ZUKUNFT "Wirtschaftsförderfonds - ökologischer Bereich" zur Unterstützung der Umsetzung der Landesstrategie Biologisierung „Neue Wege für ein zukunftsfähiges Niedersachsen": https://www.ml.niedersachsen.de/stadtlandzukunft/stadt-land-zukunft-209768.html


    Weitere Informationen:

    https://www.ifbb-hannover.de/de/reststoffe.html Hier finden Sie weitere Informationen zur Reststoffforschung am IfBB.


    Bilder

    Von der Ernte bis zur Ökobilanz: Landwirtschaftliche Reststoffe bieten viel Potenzial als biogene Rohstoffe für die Kunststoffindustrie.
    Von der Ernte bis zur Ökobilanz: Landwirtschaftliche Reststoffe bieten viel Potenzial als biogene Ro ...

    Copyright: IfBB / Hochschule Hannover


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).