idw - Informationsdienst
Wissenschaft
3.080 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Vertretungen im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt. 10 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden die Bundesregierung künftig bei der Verbesserung des Forschungsdatenzugangs und der -infrastruktur beraten.
Das Ergebnis der Wahl für die 9. Berufungsperiode (2026-2029) des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) wurde am 30. März 2026 in einer Live-Übertragung bekanntgegeben. Die Vorsitzende des RatSWD, Prof. Dr. Kerstin Schneider (Bergische Universität Wuppertal, RWI Essen): „Die Wissenschaft in Deutschland braucht bessere Daten, um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Im RatSWD setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich für den Ausbau der Forschungsdateninfrastruktur ein. Dieses Engagement ist unverzichtbar für die Weiterentwicklung der Forschungsdatenlandschaft und damit für die Gewinnung von Wissen, das der Gesellschaft zugutekommt.“
Zur Wahl standen 22 Kandidierende – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Disziplinen der Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften. Diese wurden durch Fachgesellschaften aus diesen Disziplinen nominiert. Die nächste Berufungsperiode des RatSWD startet am 1. Juli 2026.
Für die wissenschaftlichen Vertreterinnen im RatSWD wurden gewählt:
• Prof. Dr. Nina Jude (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
• Prof. Dr. Corinna Kleinert (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
• Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
• Prof. Dr. Renate Soellner (Universität Hildesheim)
• Prof. Kathrine von Graevenitz, PhD (Universität Mannheim)
Für die wissenschaftlichen Vertreter im RatSWD wurden gewählt:
• Prof. Dr. Samuel Greiff (Technische Universität München)
• Prof. Dr. Hendrik Jürges (Bergische Universität Wuppertal)
• Prof. Dr. Fridtjof Nussbeck (Universität Konstanz)
• Prof. Dr. Falk Radisch (Universität Rostock)
• Prof. Dr. Michael Wolff (Georg-August-Universität Göttingen)
In geheimer Wahl stimmten 3.080 registrierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab. Die hohe Wahlbeteiligung von 85,6 Prozent verleiht den künftigen Mitgliedern des RatSWD eine breite Legitimation.
Der stellvertretende Vorsitzende des RatSWD, Dr. Daniel Vorgrimler (Statistisches Bundesamt): „Diese Wahl wäre nicht ohne den engagierten Wahlvorstand möglich gewesen. Darum bedanken wir uns ausdrücklich bei Dr. Anke Rigbers (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg) und Dr. Jan Goebel (Sozio-oekonomisches Panel am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für die Leitung der Wahl. Außerdem danken wir allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“
https://www.konsortswd.de/wp-content/uploads/Wahlergebnisse_RatSWD_neunte_Berufu...
https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/wahl/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Politik, Wirtschaft
überregional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).