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Wissenschaft
Rektor unterzeichnet Kooperationsrahmenvertrag mit der University of
Iowa in den USA
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg baut ihre internationalen
Beziehungen weiter aus und stärkt ihre Rolle als weltweit sichtbarer
Standort für neurowissenschaftliche Spitzenforschung. Mit der University
of Iowa in den USA hat der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing.
Jens Strackeljan, ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das
die Grundlage für eine vertiefte Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und
akademischer Ausbildung schafft.
In der Erklärung haben die Einrichtungen ihren Willen zur Zusammenarbeit
festgehalten und gemeinsame Ziele und Themenfelder definiert. Geplant
sind gemeinsame Forschungsprojekte, der Austausch von Forschenden,
Lehrenden und Studierenden sowie die Zusammenarbeit bei Konferenzen,
Seminaren und weiteren wissenschaftlichen Formaten.
Neben Gastaufenthalten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
auf beiden Seiten des Atlantiks werden auch Studierende durch Stipendien
die Möglichkeit zu Forschungsaufenthalten an der University of Iowa bzw.
an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erhalten. Perspektivisch
setzen beide Universitäten zudem auf gemeinsame Drittmittelanträge, um
Forschungsvorhaben, Austauschprogramme und gemeinsame
Lehrformate dauerhaft auszubauen.
Die Vereinbarung gilt zunächst für fünf Jahre und soll über die
Neurowissenschaften hinaus auf weitere Kooperationsfelder ausgeweitet
werden.
Mit der Absichtserklärung unterstreiche die Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg ihr Ziel, internationale Partnerschaften gezielt dort auszubauen,
wo aus wissenschaftlicher Nähe, komplementären Stärken und
persönlichem Engagement tragfähige Kooperationen mit langfristiger
Perspektive entstehen könnten, so der Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens
Strackeljan. „Wir haben mit dem Vertrag unsere Zusammenarbeit auf eine
neue Grundlage gestellt und leben darin den Gedanken der
Wissenschaftsfreiheit. Angesichts wachsender globaler Herausforderungen
stärkt die Kooperation mit der University of Iowa die internationale
Vernetzung der Universität Magdeburg und eröffnet unseren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Perspektiven für
gemeinsame Forschung und den wissenschaftlichen Austausch.“
Durch die enge Zusammenarbeit mit der University of Iowa werde die
Stellung der Otto-von-Guericke-Universität vor allem in der internationalen
neurowissenschaftlichen Spitzenforschung weiter ausgebaut, ergänzt
Prof. Dr. med. Thomas Nickl-Jockschat, Direktor der Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie der Universitätsmedizin Magdeburg. „Mit Prof. Ted Abel
als Schüler der Medizinnobelpreisträger Eric Kandel und Tim Hunt steht uns
ein weltweit anerkannter Experte für neurobiologische und psychiatrische
Forschung als Kollaborationspartner zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit
den amerikanischen Partnern wird eine wichtige neue Perspektive für
Studierende, Forschende sowie Ärztinnen und Ärzte bieten.“
Auf die Unterzeichnung sollen nun konkrete Projekte folgen, so Prof. Nickl-
Jockschat. Bereits im Sommer werde es erste Austauschaufenthalte von
Studierenden geben, die über Stipendienprogramme der University of Iowa
unterstützt werden. Im nächsten Schritt wollen beide Partner binational
betreute Promotionen auf den Weg bringen.
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler würden damit in
beiden Wissenschaftssystemen ausgebildet und könnten zusätzlich zum
deutschen Doktorgrad auch den PhD der US-Partneruniversität erwerben.
Prof. Dr. med. Thomas Nickl-
Jockschat
Universitätsmedizin Magdeburg
Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie
0391-67-15029
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Medizin
überregional
Kooperationen
Deutsch

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