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Das Junge Museum Frankfurt zeigt „Damals 1410“, eine Ausstellung zur Medienkompetenz für Kinder – ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung.
Frankfurt, 8. April 2026. Eine Museumstour im Spielmodus: Die neue Ausstellung „Damals 1410“ im Jungen Museum Frankfurt führt spielerisch durch die digitale Welt. Sie ist ein begehbares Spiel und beginnt mit einer Zeitreise in eine mittelalterlich anmutende Stadt. Ermöglicht hat die Ausstellung die Klaus Tschira Stiftung. Zu sehen ist sie bis Februar 2027.
Konzipiert hat „Damals 1410“ das Grazer Kindermuseum FRida & freD. In der zweitgrößten Stadt Österreichs feierte die Ausstellung vor einem Jahr Premiere. Mehr als 34.000 große und kleine Besuchende waren begeistert. Und das Beste: Die Begleitstudie der Universität Wien erbrachte bei ihnen einen Zuwachs der Medienkompetenz zwischen 10 und 20 Prozent.
Zu Beginn reisen die Besucher mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1410. Der Sprung über mehr als 600 Jahre kostet jedoch zu viel Energie und die Maschine bleibt stehen. Um zurückzukehren, muss die Batterie wieder geladen werden. Eine freundliche Ratte begleitet das Spiel und fordert dazu auf, die Stadt zu erkunden, Aufgaben zu lösen und Abzeichen sowie Energie zu sammeln.
Das Konzept folgt den Regeln digitaler Spiele: Die Spieler tauchen in eine erzählerische und visuelle Welt ein und helfen einer Figur, ein Problem zu lösen. Belohnungen wie Abzeichen und Münzen sorgen für Spielfluss und motivieren, weiterzumachen und neue Aufgaben zu meistern.
Medienkompetenz spielerisch erwerben
Die Zeitreisenden helfen etwa einem Baumeister beim Burgbau mit Künstlicher Intelligenz, arbeiten als Influencer beim Schmied, versorgen ein Pferd oder löschen ein Feuer. Für jede Station gibt es ein Abzeichen. Jedes steht für eines von neun Feldern der Medienkompetenz: Datenschutz, Werbung und Spam, Selbstwirksamkeit und Kooperation, Influencing, soziale Kommunikation, Informationsquellen und Fake News, Selbstdarstellung sowie Programmierung und In-App-Käufe. Am Ende werden die Abzeichen in Energie für die Zeitmaschine umgewandelt.
Alev Dreger, Programm-Managerin Bildung bei der Klaus Tschira Stiftung ist begeistert: „Wir freuen uns, ein Projekt zu ermöglichen, das Neugier weckt und wissenschaftliche Themen spielerisch erfahrbar macht. Formate, die Lernen mit allen Sinnen verbinden und Naturwissenschaft, Mathematik und Informatik niedrigschwellig zugänglich machen, sind uns besonders wichtig. Wir wünschen dem Team eine erfolgreiche Ausstellungszeit, viele begeisterte Besucher und zahlreiche Entdeckungsmomente.“
Die Ausstellung richtet sich vor allem an Schulklassen und Familien. Kinder ab acht Jahren können hier in geschütztem Rahmen die digitale Welt erkunden und Medienkompetenz erwerben.
Autorin: Kirsten Baumbusch (kirsten.baumbusch@klaus-tschira-stiftung.de)
Mehr Informationen: https://junges-museum-frankfurt.de/damals1410
Kontakt:
Karin Berrío
Leitung Kommunikation
Historisches Museum Frankfurt
Tel.: 069212-37776
E-Mail: Karin.berrio@stadt-frankfurt.de
Klaus Tschira Stiftung
Alev Dreger
Programm-Managerin Bildung
Tel.: 06221-533 119
E-Mail: alev.dreger@klaus-tschira-stiftung.de
Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)
Tel.: 06221-533 118
E-Mail: anja.heinzelmann@klaus-tschira.stiftung.de
Das Junge Museum Frankfurt (JuM), 1972 eröffnet, ist das älteste Kindermuseum in Europa und teilt seinen Standort mit dem Historischen Museum Frankfurt. Das Junge Museum zeigt interaktive Ausstellungen, die eigens für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren konzipiert sind. Dabei wird großer Wert auf Pluralität und Vieldimensionalität gelegt. Anfassen ist ausdrücklich erwünscht, selbstbestimmtes Spielen und Lernen oder handwerkliches und künstlerisches Gestalten stehen im Mittelpunkt aller Angebote.
Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de
Mit der Zeitmaschine gilt es bei der jetzt in Frankfurt eröffneten Ausstellung "Damals 1410" wieder ...
Copyright: Junges Museum Frankfurt/Jens Gerber
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Geschichte / Archäologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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