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09.04.2026 16:00

Biologin der Universität Koblenz mit Flechten und Moosen in der Ausstellung „Mythos Wald“

Dr. Birgit Förg Referat Kommunikation
Universität Koblenz

    In der neuen Ausstellung „Mythos Wald“, die noch bis 30. Dezember 2026 im Gasometer in Oberhausen zu sehen ist, können Besucher*innen eine Vitrine mit sechs Flechten und sechs Moosarten, die Dr. Dorothee Killmann von der Universität Koblenz gesammelt und in Szene gesetzt hat, bewundern.

    Gezeigt werden beispielsweise folgende Arten: Die Wolfsflechte (Letharia vulpina) ist sehr giftig. Mit ihr hat man früher Füchse bzw. Wölfe vergiftet. Das Isländisch Moos (Cetraria islandica) ist die einzige medizinisch genutzte Flechte, die zum Beispiel gegen Erkältungen und bei Halsschmerzen hilft. Die von Killmann und ihren Kollegen neu beschriebene Hunsrück-Warzenflechte (Verrucaria hunsrueckensis) ist im Nationalpark Hunsrück-Hochwald beheimatet. Mit dem Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme) wurden früher Kopfkissen gefüllt. Das Große Kranzmoos (Rhytidiadelphus triquetrus) wurde in früherer Zeit zum Aufbinden von Kränzen verwendet.

    In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität deutscher und internationaler Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen, in denen sie vorkommen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Dorothee Killmann
    Universität Koblenz
    Universitätsstr. 1
    56070 Koblenz

    Tel.: 0261 287 2230
    E-Mail: killmann@uni-koblenz.de


    Bilder

    Dr. Dorothee Killmann neben der Vitrine, in der ihre Flechten und Moose zu sehen sind, in der Ausstellung "Mythos Wald" in Oberhausen.
    Dr. Dorothee Killmann neben der Vitrine, in der ihre Flechten und Moose zu sehen sind, in der Ausste ...
    Quelle: Burkhard Leh
    Copyright: Dr. Dorothee Killmann


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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