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Was passiert eigentlich im Inneren des menschlichen Körpers? Das konnte eine Gruppe Neuntklässlerinnen während des Workshops „INSIDE INSIGHT“ im Rahmen von „mint:pink“ herausfinden. An der Hochschule Bremerhaven wurden sie für rund vier Stunden zu Medizininformatikerinnen und lernten, wie Physik, Mathematik und Informatik in der Medizin zusammenwirken. Organisiert wird „mint:pink“ in Bremerhaven von Antje Dopp, Lehrerin und MINT-Koordinatorin am Lloyd Gymnasium, der Hochschule Bremerhaven sowie der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) mit Unterstützung des Netzwerks Schule, Wirtschaft und Wissenschaft für die Region Unterweser.
INSIDE INSIGHT ist eine interaktive Webanwendung, die genutzt wird, um digitale Hilfsmittel für Ärzt:innen zu entwickeln. Gleichzeitig bietet sie eine Lernumgebung, in der beispielsweise Jugendliche mit medizinischen Bildern arbeiten können. Prof. Dr. Klaus Eickel, der an der Hochschule Bremerhaven im Studiengang Medizintechnik lehrt, hat nun erstmalig einen Workshop für Neuntklässlerinnen angeboten. „Die Teilnehmerinnen lernen, wie moderne medizinische Bildgebung funktioniert und warum Physik, Mathematik und Informatik wichtig dafür sind, zum Beispiel bei Röntgen oder MRT-Bildern“, sagt er. Dafür experimentieren die Schülerinnen mit medizinischen Bildern und können diese sogar künstlerisch bearbeiten.
Der rund vierstündige Workshop gehört zum Berufsorientierungsprogramm „mint:pink“, das bereits zum fünften Mal in Bremerhaven stattfindet. Die Hochschule bietet dabei Einblicke in vier ihrer Studiengänge: Informatik, Food Science, Biotechnologie der marinen Ressourcen und Medizintechnik. Hochschulmitarbeiterin Alessandra Kronschnabel organisiert die Termine in den Laboren und sorgt auch an den anderen Programmtagen dafür, dass die 38 Teilnehmerinnen aus sieben Schulen rechtzeitig bei den beteiligten Betrieben und Instituten ankommen. „Es gibt einen Bustransfer, der die Schülerinnen beispielsweise in den Fischereihafen bringt. Wenn möglich, begleite ich sie. Auch für mich ist es spannend, mehr über die Arbeit der anderen Beteiligten zu erfahren“, sagt sie. Neben der Hochschule engagieren sich das Alfred-Wegener-Institut (AWI), das Deutsche Schifffahrtsmuseum, die Deutsche See GmbH, die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH, das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES), die Heinrich Rönner Gruppe sowie das North Sea Terminal Bremerhaven bei „mint:pink“.
Schülerinnen beschäftigen sich bei "INSIDE INSIGHT" mit dem Inneren des menschlichen Körpers.
Quelle: Klaus Eickel
Copyright: Hochschule Bremerhaven
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Informationstechnik, Medizin
überregional
Schule und Wissenschaft
Deutsch

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