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16.04.2026 13:56

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt den neuen Hochschulentwicklungsplan vor

Daniela Greulich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

    Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat ihren Hochschulentwicklungsplan 4 (HEP4) für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Der Plan definiert die strategischen Schwerpunkte der Hochschule und zeigt, wie sie auf zentrale gesellschaftliche und technologische Herausforderungen reagiert und diese aktiv mitgestaltet.

    „Der Hochschulentwicklungsplan beschreibt, wie wir als Hochschule Verantwortung übernehmen und Veränderung aktiv gestalten wollen. Er formuliert ambitionierte und zugleich realistische Ziele“, sagt Präsidentin Marion Halfmann.

    Die strategische Weiterentwicklung der Hochschule erfolgt vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen. Demografischer Wandel, geopolitische Entwicklungen, rasanter technologischer Fortschritt, fortschreitender Klimawandel sowie veränderte finanzielle Rahmenbedingungen im Hochschulsystem prägen die Ausgangslage.

    Im Zentrum des HEP4 stehen die drei Handlungsfelder Bildung, Forschung und Transfer. In der Lehre setzt die Hochschule auf eine ganzheitliche Begleitung der Studierenden – von der Studienorientierung bis zum Abschluss. So werden Vorstudienangebote gezielt ausgebaut, Studierende durch Coachingformate unterstützt und digitale sowie KI-gestützte Lehr- und Prüfungsformate weiterentwickelt.

    In der Forschung stärkt die H-BRS ihre anwendungsorientierten und interdisziplinären Ansätze. Dabei werden insbesondere die Schwerpunkte Sicherheitsforschung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz, Visual Computing, Life Sciences und Gesundheit sowie Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme weiterentwickelt. Kooperationen mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft werden ausgebaut.

    Auch der Transfer gewinnt weiter an Bedeutung: Die Hochschule fördert Gründungsaktivitäten, intensiviert die Zusammenarbeit mit Unternehmen und entwickelt neue Formate für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. So entstehen gemeinsame Entwicklungsprojekte insbesondere in den Zukunftsfeldern Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Sicherheit, Gründungsideen werden begleitet und Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen überführt.

    Eine besondere Rolle spielen die Profilfelder der Hochschule, in denen sie ihre Stärken bündelt und gezielt weiterentwickelt. Im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden entsprechende Kompetenzen systematisch in Lehre und Forschung verankert und mit Fragen der verantwortungsvollen Nutzung verknüpft. In diesem Zusammenhang werden digitale und KI-gestützte Anwendungen in Lehr- und Lernformate integriert, datenbasierte Kompetenzen gestärkt und neue Forschungsansätze in Bereichen wie autonome Systeme und digitale Technologien weiterentwickelt.

    Die Internationalisierung wird strategisch weiterentwickelt, unter anderem durch den Ausbau internationaler Kooperationen und englischsprachiger Studienangebote.

    „Gerade in den Bereichen Digitalisierung und Internationalisierung zeigt sich, wie zukunftsorientiert sich die Hochschule aufstellt. Hier werden wichtige Impulse für Lehre, Forschung und Transfer gesetzt“, sagt Sylvie Hambloch-Gesinn, Vorsitzende des Hochschulrats.

    Im Profilfeld Innovation und Unternehmertum stärkt die Hochschule die Gründungsförderung und unterstützt die Umsetzung von Ideen in marktfähige Anwendungen. Gleichzeitig gewinnt das Thema gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit weiter an Bedeutung: Nachhaltigkeitsaspekte werden in Studium, Forschung und Hochschulbetrieb integriert und als Querschnittsaufgabe verstanden.

    Um ihre Ziele erfolgreich umzusetzen, stärkt die Hochschule zugleich ihre internen Voraussetzungen. Im Fokus stehen effiziente Strukturen und Prozesse, eine hohe Studierendenattraktivität, die Förderung von Gleichstellung und Diversität sowie eine offene und wertschätzende Hochschulkultur.

    In den HEP4 sind zahlreiche Ideen von Hochschulangehörigen eingeflossen. Sowohl Beschäftigte als auch Studierende und Alumni haben sich an der Aufstellung des Plans beteiligt, der nun vom Präsidium beschlossen worden ist.

    „Der Hochschulentwicklungsplan ist Ergebnis eines intensiven gemeinsamen Prozesses. Viele Mitglieder der Hochschule haben ihre Perspektiven eingebracht und so maßgeblich zur strategischen Ausrichtung beigetragen“, sagt Professor Andreas Gadatsch, Vorsitzender des Senats.

    Die Ziele und geplanten Maßnahmen des HEP4 werden regelmäßig überprüft, priorisiert und weiterentwickelt, um flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können.


    Weitere Informationen:

    https://www.h-brs.de/de/kum/pressemitteilung/h-brs-stellt-neuen-hochschulentwick...


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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