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Wissenschaft
Mit dem Masterstudiengang „Public Governance and Democratic Resilience“ schärft die DHPol ihr Profil im Bereich demokratischer Sicherheit und Resilienz. Der Studiengang eröffnet erstmalig auch Fach- und Führungskräften aus weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) den Zugang zu einem Masterstudium an der Universität der Polizeien des Bundes und der Länder. Der erste Jahrgang hat nun erfolgreich abgeschlossen und zeigt die Bedeutung interdisziplinärer Perspektiven für die Innere Sicherheit.
Wie widerstandsfähig ist unsere Demokratie? Diese Frage gewinnt angesichts von Krisen, wachsender Polarisierung und gezielter Desinformation zunehmend an Bedeutung – auch für staatliche Institutionen und ihre Führungskräfte. Mit dem Masterstudiengang „Public Governance and Democratic Resilience“ greift die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) diese Entwicklungen auf.
Am 17. April 2026 erhielten die 24 Absolventinnen und Absolventen des ersten Jahrgangs in einer feierlichen Übergabe ihre Masterurkunden. Einen Tag zuvor startete bereits die dritte Kohorte: 29 Studierende haben ihr berufsbegleitendes Studium aufgenommen und wurden an der DHPol willkommen geheißen.
Austausch über Organisationsgrenzen hinweg
Die Teilnehmenden bringen vielfältige Erfahrungen aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ein. Sie kommen unter anderem aus Landes- und Bundespolizei, Europol, Landes- und Bundesministerien, Staatsschutz, Hochschulen und Kommunen. Diese Vielfalt ermöglicht einen intensiven Austausch über institutionelle Grenzen hinweg und schafft neue Zugänge zu aktuellen Fragestellungen im Spannungsfeld von Sicherheit, Verwaltung und Gesellschaft.
„Die Vielfalt an beruflichen Hintergründen und Erfahrungen aus verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag im Studiengang ermöglicht, Fragen der Inneren Sicherheit differenziert zu beleuchten. Demokratische Resilienz braucht Perspektivenvielfalt und genau dies bilden wir ab“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Jarolimek, der das Lehrangebot gemeinsam mit den Studiengangsleitern Prof. Dr. Eckhard Schröter und Kriminaldirektor Joachim Faßbender konzipiert hat.
Wissenschaftlich fundiert, praxisnah ausgerichtet
Das auf vier Semester angelegte berufsbegleitende Studium kombiniert Onlinemodule, Präsenzphasen und Selbststudium. Das interdisziplinäre Curriculum deckt eine Spannbreite verschiedener Fachrichtungen ab – darunter Politik- und Verwaltungswissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft sowie Kriminalistik, Kriminologie und Ethik. Es hat den Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Anforderungen aus der Praxis zu verzahnen.
„Wir konnten unsere Erfahrungen einbringen, sie wissenschaftlich reflektieren und die gewonnenen Erkenntnisse zurück in unsere Organisationen tragen. So entsteht ein Wissenstransfer, der nicht nur individuelle Qualifikationen stärkt, sondern auch Impulse für die Weiterentwicklung der Inneren Sicherheit insgesamt setzt“, resümiert Absolventin Sina Dietsch, Bundespolizei.
Der Studiengang richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Organisationen in einem dynamischen Umfeld weiterentwickeln wollen. Er stärkt ihre Fähigkeit, strategisch zu handeln, Veränderungen aktiv zu gestalten und zur Stabilität demokratischer Strukturen in Organisationen beizutragen.
Bewerbung für Studienstart im April 2027
Die Bewerbungsphase für den Studienstart im April 2027 beginnt voraussichtlich am 15. Juli 2026.
https://Weitere Informationen zum Studiengang und zum Bewerbungsverfahren:
https://www.dhpol.de/microsite/master/public-governance-and-democratic-resilienc...
https://www.master-pubgov-dhpol.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Politik, Recht
überregional
Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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