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Wissenschaft
Mit dem offiziellen Start des Projekts Digi-Co setzt die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) neue Impulse für die Wirtschaft in der Region Ruhr-Ost. Ziel des Vorhabens ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Hamm, Dortmund und dem Kreis Unna dabei zu unterstützen, ihre Unternehmensschnittstellen durch intelligente Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) zu optimieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
In einer zunehmend dynamischen Welt stehen KMU vor der Herausforderung, den Anschluss an digitale Wertschöpfungsnetzwerke nicht zu verlieren. Während viele Betriebe noch unter mangelnder Datendurchgängigkeit leiden, bietet Digi-Co einen systematischen Weg aus dem sprichwörtlichen "Daten-Chaos". Die HSHL fungiert dabei als zentrale wissenschaftliche Transfergeberin und bringt ihre umfassende Expertise in den Bereichen Data Science, KI und Mensch-Maschine-Interaktion ein.
Wissen sichern im demografischen Wandel
Das Projektteam der HSHL, unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Kleinkes, Leiter des Studiengangs "Technisches Management und Marketing", wird dabei vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Emde unterstützt. Gemeinsam entwickeln sie Instrumente wie einen digitalen Selbstcheck, mit dem Unternehmen ihre individuellen Handlungsbedarfe identifizieren können, sowie ein "Foresight Lab" zur Analyse technologischer Trends.
"Digitale Schnittstellen in Unternehmen werden immer wichtiger für Wettbewerbsfähigkeit in dynamischen Märkten", betont der HSHL-Professor. "Wir werden das Wissen der Menschen digital anzapfen, um im demografischen Wandel zu bestehen. Sonst geht das Know-how in den Unternehmen mit den Mitarbeitenden in Rente." Digi-Co baut dabei auf das Vorgängerprojekt Digitale Kundenschnittstellen auf, wird aber den Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette werfen.
"Lernende Region"
Im Projektverlauf fördert Digi‑Co eine "lernende Region", um Wissenschaft und Wirtschaft enger zu verknüpfen. Die Unterstützungsstrategie gliedert sich in drei Stufen: Sensibilisierung (Awareness), gezielter Wissensaufbau (Get started) und die Umsetzung wissenschaftlicher Innovationen (Accelerate). Ein zentraler Fokus liegt hierbei auf dem "Faktor Mensch": Durch intelligente Schnittstellen und KI‑gestütztes Wissensmanagement soll Expert*innenwissen in Unternehmen bewahrt werden, bevor es durch das Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender verloren geht.
Das Kooperationsprojekt Digi‑Co wird im Programm "Regio.NRW – Transformation" gefördert. Zum Konsortium gehören neben der Hochschule auch die Digital Hub Management GmbH, IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur GmbH, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna und die TZ Net Dortmund GmbH. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 2.269.678,89 Millionen Euro, davon anteilig für die HSHL 517.852 Euro.
Prof. Dr. Uwe Kleinkes
+49 (0)2381 8789-419
uwe.kleinkes@hshl.de
Prof. Dr. Uwe Kleinkes
Quelle: Helen Sobiralski
Copyright: HSHL
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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