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23.04.2026 15:38

Forschung zum Mitnehmen: TU Berlin startet kostenlose Pflanzenverteilung

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Tomaten-, Erbsen- und Leinpflanzen am 30. April 2026 ab 12 Uhr erhältlich / Expert*innen für Interviews verfügbar

    Lein als heimisches Superfood, die Erbse als Symbol der Proteinwende und die „TUmate“ als Open-Source-Kulturpflanze: Mit dem Projekt „Wissensgarten“ macht die TU Berlin Pflanzen zu Botschaftern zentraler Zukunftsthemen und geht neue Wege in der Wissenschaftskommunikation. Die Idee: Bürger*innen erhalten Jungpflanzen und zugleich Einblicke in Forschung, die ihren Alltag unmittelbar betrifft. Unter dem Leitmotiv „Pflanzen säen, Wissen ernten“ bietet die Universität samenfestes, ökologisches Saatgut und Jungpflanzen an. Im Laufe des Jahres wird der Wissensgarten um weitere Arten ergänzt, darunter Rucola als Beispiel für Biodiversität und Rosmarin für die Anpassung an den Klimawandel.

    Bei der kostenlosen Verteilaktion werden mehr als 1.800 Tomatenpflanzen sowie jeweils rund 900 Erbsen- und Leinpflanzen ausgegeben. Interessierte sollen anschließend ihre Pflanzerfahrungen in sozialen Medien oder über die Webseite der TU Berlin teilen.

    Zeit: 30. April 2026, 12.00 bis 14.00 Uhr
    Ort: TU Berlin, Vorplatz des Hauptgebäudes, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

    Hinweise: Ausgabe, solange der Vorrat reicht. Pro Person eine Pflanze je Sorte.
    Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die Verteilaktion hin.

    Webseite zum Projekt „Wissensgarten“: https://www.tu.berlin/communication/wissensgarten

    Für Medienvertreter*innen stehen Expert*innen für Fragen und Interviews bereit
    Medienvertreter*innen sind zu dieser Veranstaltung ebenfalls herzlich eingeladen. Bitte melden Sie Ihren Dreh- oder Interviewwunsch bis zum 29. April 2026, 17.30 Uhr an unter: pressestelle@tu-berlin.de.

    Prof. Dr. Norbert Kühn ist Themenpate für die TUmate/Open Source sowie den Rosmarin/Klimawandel. Der Pflanzenexperte leitet das Fachgebiet „Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung“ an der TU Berlin. In seiner Forschung geht es darum, wie Pflanzen Städte lebenswerter machen – von Parks und Grünflächen bis hin zu vielfältigen Kulturpflanzen. So untersucht er aktuell in verschiedenen Verdunstungsbeeten in ganz Berlin, wie ausgesuchte Pflanzen mit Hitze, Trockenheit und Starkregen klarkommen.

    Prof. Dr. Nina Langen ist Themenpatin für den Lein/Superfood und leitet das Fachgebiet „Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft“ an der TU Berlin. Sie und ihr Team wollen untersuchen, wie sich Chia und Lein hinsichtlich Nährwert, Nachhaltigkeit und zukünftige Anbaubedingungen in Deutschland vergleichen lassen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Agrarökonomin damit, wie wir unser Ernährungssystem nachhaltiger gestalten können und was uns im Alltag wirklich dabei hilft, bessere Lebensmittelentscheidungen zu treffen.

    Prof. Dr. Stephan Drusch ist Themenpate für die Erbse/Proteinwende und leitet das Fachgebiet „Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften“ an der TU Berlin. Seine Forschung untersucht, wie Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zusammenwirken und wie daraus innovative Produkte entstehen können. Er beschäftigt sich vor allem mit pflanzlichen Proteinen, etwa aus Erbsen – einer wichtigen Basis für nachhaltigere Lebensmittel – und untersucht, wie man ihre Eigenschaften gezielt nutzen und verbessern kann.

    Über das Community-Projekt Wissensgarten
    Der TU-Wissensgarten ist ein Projekt zum 80-jährigen Jubiläum der TU Berlin. Er bringt Forschung dorthin, wo sie im Alltag wirkt: in Gärten, auf Balkone und in den öffentlichen Raum. Pflanzen sind dabei mehr als Dekoration. Sie liefern Nahrung, kühlen Städte, speichern Wasser, filtern Luft und schaffen Lebensräume. Die Forschung bezeichnet diese Funktionen in Bezug auf unsere Städte als urbane Ökosystemleistungen, einen wichtigen Baustein für lebenswerte und zukunftsfähige Städte.

    Im Wissensgarten machen ausgewählte Nutzpflanzen wichtige Zukunftsthemen sichtbar: Open Science und freies Saatgut, Biodiversität, Klimawandel, nachhaltige Ernährung und die Proteinwende. Tomate, Erbse, Rosmarin, Lein und Rucola dienen dabei als Ausgangspunkte für Forschung und neue Perspektiven auf Umwelt und Stadt. Die Pflanzen werden zudem auf dem Campus angebaut und in verschiedenen Lehrformaten mit Studierenden untersucht – auf Freilandflächen, aber auch in einer Klimahülle auf dem Campus Charlottenburg.

    Seit März wachsen im Wissensgarten die TUmate, Rucola, Lein und Erbse – der Rosmarin folgt in der zweiten Jahreshälfte. Eine weitere Verteilaktion ist für den 6. Juni 2026 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften geplant. Videotutorials und Social-Media-Aktionen ergänzen das Mitmachangebot.

    Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
    Susanne Cholodnicki
    Technische Universität Berlin
    Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
    Tel.: +49 30 314-27879
    E-Mail: susanne.cholodnicki@tu-berlin.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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