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Die HAW Kiel startet zum Wintersemester 2026/27 den internationalen Masterstudiengang „Battery Technologies“. Das englischsprachige, interdisziplinäre Angebot wurde gemeinsam mit der CAU Kiel und dem Fraunhofer ISIT entwickelt und vermittelt Kenntnisse zu Batteriezellen, Fertigung, Automatisierung, KI-Analyse, Recycling und Netzintegration sowie der chemischen, physikalischen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen von Batteriezellen und -systemen.Batterietechnologien gelten als Schlüssel für Energiewende und Elektromobilität in Europa. Der Studiengang reagiert auf den steigenden Fachkräftebedarf. Bewerbungen sind ab dem 1. Mai 2026 möglich.
HAW Kiel startet neuen Masterstudiengang „Battery Technologies“
Internationaler, interdisziplinärer Studiengang bildet Fachkräfte für moderne Batteriesysteme aus. Studienstart ist das Wintersemester 2026/27. Eine Bewerbung ist ab dem 1. Mai 2026 möglich.
Die HAW Kiel erweitert ihr Studienangebot um den internationalen Masterstudiengang „Battery Technologies“. Der englischsprachige Studiengang startet im Wintersemester 2026/27 wurde gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe konzipiert. Während die CAU insbesondere Inhalte aus der Elektrochemie beisteuert, vermittelt das Fraunhofer ISIT praxisnahe Kompetenzen in der Zellherstellung und stellt seine moderne Laborinfrastruktur zur Verfügung.
Der interdisziplinäre Studiengang vermittelt fundierte Kenntnisse der chemischen, physikalischen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen von Batteriezellen und -systemen. Dazu gehören moderne Fertigungsprozesse, Automatisierungstechnik in der Batterieproduktion sowie diagnostische und KI-gestützte Verfahren zur Analyse des Betriebsverhaltens von Batteriesystemen. Auch die Integration von Batteriespeichern in Energienetze sowie nachhaltige Recycling- und Kreislaufwirtschaftskonzepte sind Teil des Curriculums.
Ein besonderes Merkmal des Studienangebots ist seine starke Praxisorientierung. An der HAW Kiel entsteht derzeit ein Labor, das zentrale Prozesse einer Batteriefertigung im kleinen Maßstab nachbildet. So können Studierende industrielle Produktionsschritte nachvollziehen und selbst steuern.
Der Studiengang ist in Schleswig-Holstein einzigartig. Ähnliche Angebote gibt es an der RWTH Aachen, der Universität Bayreuth und der TU Braunschweig. Das Land Schleswig-Holstein, der Kreis Steinburg, die Stadt Itzehoe und Industrieunternehmen unterstützen den Studiengang finanziell und personell. „Die Entwicklung und Produktion leistungsfähiger Energiespeicher entwickelt sich zu einer strategischen Schlüsseltechnologie für Europa, insbesondere im Kontext der Energiewende und der Elektromobilität“, erklärt Prof. Christoph Weber, der für die HAW Kiel die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs maßgeblich begleitet hat. „Mit dem neuen Studiengang reagieren wir auf den wachsenden Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Bereich der Batterietechnologien.“
Der Masterstudiengang „Battery Technologies“ startet am 1. September 2026 mit 14 Studienplätzen. Das Studium ist auf drei Semester angelegt, wird vollständig auf Englisch angeboten. Es kann in Teilzeit, Vollzeit und als Praxisbegleitetes Studium (PBS) absolviert werden. Bewerbungen sind jeweils ab dem 1. Mai für das Wintersemester und ab dem 1. November für das Sommersemester möglich.
Das Wichtigste im Überblick:
Abschluss: Master of Engineering (M. Eng.) Battery Technologies
Regelstudienzeit: Drei Semester
Start: Wintersemester 2026/27
Aufnahme: halbjährlich zum Sommer- und Wintersemester, jeweils 14 Studienplätze
Unterrichtssprache: Englisch
Die detaillierten Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten gibt es unter:
https://www.haw-kiel.de/studium/studienangebot/battery-technologies/
Im Rahmen ihres praxisorientierten Masterstudiums „Battery Technologies“ können die Student*innen in ...
Quelle: Mathis Hanke
Copyright: HAW Kiel
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Chemie, Elektrotechnik, Energie
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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