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Wissenschaft
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg fördert gemeinsam mit der Altonaer Stiftung für philosophische Grundlagenforschung im Rahmen des „Forum Junge Wissenschaft“ zwei interdisziplinäre Tagungen und einen Workshop mit insgesamt bis zu 15.000 Euro zu den Themen:
• „Ethics and Innovation“ (Hamburg)
• „Im Keller. Sozial- und kulturhistorische Perspektiven auf unterirdische Räume (Hamburg)
• „Fremde(s) überall. Annäherungen zur Ubiquität des Unfassbaren“ (Kiel)
Die Tagung „Ethics and Innovation“ am Institute for Ethics in Technology an der Technischen Universität Hamburg untersucht, wie Innovation und ethische Reflexion sich in Theorie und Praxis gegenseitig beeinflussen, prägen und transformieren können. Am 22. und 23. Juni 2026 bringt die Tagung führende Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Technologie und Ethik zusammen, um grundlegende konzeptionelle Arbeiten mit technologiespezifischen und politikorientierten Perspektiven zu verknüpfen. Den Organisatoren der Veranstaltung geht es auch darum, die zukunftsorientierte Dimension der Ethik in den Vordergrund zu rücken, insbesondere ihr Potenzial als Motor für Innovation. Als kreative und normative Ressource verstanden, habe Ethik die Fähigkeit, Zukünfte zu gestalten, den Verlauf technologischer Entwicklungen zu beeinflussen und sozio-technische Vorstellungswelten neu zu konfigurieren. Die Tagung befasst sich ebenso mit den normativen Herausforderungen, die sich aus den Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz ergeben.
Am 11. und 12. März 2027 findet an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg der Workshop „Im Keller. Sozial- und kulturhistorische Perspektiven auf unterirdische Räume“ statt. Ziel des Workshops ist es, den unterschiedlichen Funktionen des Kellers erstmals epochenübergreifend historisch nachzuspüren. Welche Bedeutung hatten unterirdische Räume in spezifischen Gesellschaften und für ihre unterschiedlichen Mitglieder? Wer verfügte über Räume unter der Erde und hatte Zugang zu ihnen? Wie verhalten sich Kellerräume zu Zeit- und Krisendiagnosen (etwa zur Freizeitgesellschaft oder in Erwartung katastrophaler Ereignisse)? Wie unterscheiden sich private und institutionell-staatliche Nutzung unterirdischer Räume? Der Workshop widmet sich der Suche nach Antworten auf diese und viele weitere Fragen.
Die Tagung „Fremde(s) überall. Annäherungen zur Ubiquität des Unfassbaren“ widmet sich im Frühjahr 2027 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel den Bewältigungsstrategien gegenüber dem Fremden. Themen sind, wie das Recht auf die Herausforderung des Fremden reagiert, welche Transformationsprozesse es dabei durchläuft und inwiefern sich seine Kategorien, Begriffe und Verfahren im Umgang hiermit verändern.
Die Altonaer Stiftung für philosophische Grundlagenforschung finanziert das Format „Forum Junge Wissenschaft“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Die Stiftung wurde 2004 in Hamburg-Altona gegründet. Als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit dem gemeinnützigen Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung besteht ein besonderes Anliegen der Stiftung in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. 2026 lagen für das „Forum Junge Wissenschaft“ 17 Bewerbungen vor.
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Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg vereint Spitzenforscherinnen und -forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft in Norddeutschland. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Präsident der Akademie ist seit 2022 Prof. Dr. Mojib Latif. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Grundausstattung der Akademie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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