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30.04.2026 11:55

Drei Max-Planck-Institute und Population Europe starten "EduTrack: Tracking Education Pathways and Social Policies"

Sarah Volpers Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

    Wie können Wissensvermittlung und Bildung den Herausforderungen des raschen technologischen und demografischen Wandels gerecht werden?
    Dieser Problematik widmet sich „EduTrack: Tracking Education Pathways and Social Policies“, eine sechsjährige, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR), dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) und dem Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft (MPIPS), die im April 2026 gestartet ist.

    Expert:innen aus den Bereichen Demografie, Geschichte, Informatik und Politikwissenschaft werden zukünftig gemeinsam zu digitaler Bildung, der Globalisierung des Wissens sowie den Auswirkungen von Bildung auf soziale Mobilität, Krisenresilienz und Demokratie forschen. Damit wollen die vier institutionellen Partner von EduTrack neue Erkenntnisse als Ausgangspunkt für den Wandel im Bildungswesen, in Forschungseinrichtungen und im Arbeitsleben schaffen.
    Das auf sechs Jahre angelegte Forschungsprojekt wird von der Max-Planck-Gesellschaft finanziert und von Population Europe koordiniert, einem europaweiten Science-for-Policy-Netzwerk, welches die politische Wirksamkeit der Forschung zum Ziel hat.

    Erforschung von Migration, sozialer Mobilität und digitalem Zugang

    Gesellschaften schaffen wissenschaftliches und technologisches Wissen, aber wie teilen und gestalten sie es über verschiedene Epochen und Regionen hinweg neu? Im Rahmen von EduTrack werden Forscher:innen der Abteilung „Artifacts, Action, Knowledge“ des MPIWG untersuchen, wie Migration, soziale Mobilität und digitale Verfügbarkeit den Wissensaustausch zwischen Asien und Europa neu gestalten. Aus einer historischen Perspektive wird das Projekt die Implikationen aktueller Entwicklungen untersuchen – von Graswurzel-Wissenspraktiken bis hin zu nationalen Digitalisierungsstrategien. Hierdurch werden neue vergleichende Erkenntnisse gewonnen, die die Zusammenarbeit in der Hochschulbildung und der akademischen Forschung stärken können. Geführt wird das Team von Lisa Onaga und Shih-Pei Chen, unter der direktorischen Leitung von Dagmar Schäfer.

    Population Europe: Dialog zwischen Forschern und politischen Entscheidungsträgern

    Parallel zur Forschung wird ein „Policy Lab“ den Dialog zwischen Forscher:innen und politischen Entscheidungsträger:innen fördern. Dieses Policy Lab umfasst öffentliche Dialogveranstaltungen während der gesamten Laufzeit des EduTrack-Projekts. Es wird von Population Europe betrieben – dem Netzwerk der führenden demografischen Forschungszentren Europas. Das Netzwerk bietet einen internationalen Wissenspool für politikrelevante Forschung. 41 Partnerinstitute und mehr als 250 Experten beraten zu Themen wie Bildung, sozialer Zusammenhalt, Gesundheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.

    Nächste Schritte für EduTrack

    Anfang 2026 haben die Teams an den Partnerinstituten mit der Einrichtung ihret Forschungsprojekte begonnen. Öffentliche Veranstaltungen, um politische Entscheidungsträger:innen in die Forschung einzubeziehen, sind ab Anfang 2027 geplant.


    Weitere Informationen:

    https://population-europe.eu/edutrack
    https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/die-zukunft-der-bildung-die-max-pla...
    https://www.demogr.mpg.de/de/news_events_6123/news_pressemitteilungen_4630/news/...
    https://www.mmg.mpg.de/1496293/news_publication_26416922_transferred?c=1411424


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung, Politik
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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