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Wissenschaft
Viele Beschäftigte planen derzeit ihren Urlaub und greifen dabei auf die zusätzliche Urlaubsvergütung zurück, die sie von ihrem Arbeitgeber erhalten. Wie verbreitet Urlaubsgeld und weitere freiwillige Zusatzleistungen („Fringe Benefits“) in der Metall- und Elektroindustrie aktuell sind, untersucht das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. aktuell im Rahmen einer neuen Befragung zu Anreiz- und Vergütungssystemen. Laut Erhebung aus dem Jahr 2023 waren es rund 72 % der Unternehmen, die ihren Beschäftigten Urlaubsgeld zahlen.
Die zusätzliche Urlaubsvergütung ist ein zentraler Bestandteil vieler Vergütungssysteme und zugleich ein wichtiges Instrument für die Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften.
Sabbatical oder Workation: Auszeiten vom Job
Neben der finanziellen Komponente gewinnen Formen der Auszeit an Bedeutung. Bereits 2023 gaben Unternehmen an, ergänzend zum gesetzlichen Urlaub zusätzliche Modelle wie Sabbaticals (längere Phasen unbezahlter Freistellung) oder Workation (das Arbeiten vom Urlaubsort aus) anzubieten.
Ein Sabbatical, also ein befristeter, in der Regel unbezahlter, Sonderurlaub, wird laut der ifaa-Studie in 43 % der Unternehmen allen oder Teilen der Beschäftigten angeboten. 25 % der befragten Unternehmen ermöglichen diesen Benefit der gesamten Belegschaft. Workation als freiwillige Zusatzleistung spielt bislang noch eine untergeordnete Rolle: Während 4 % der befragten Unternehmen allen Mitarbeitenden diese Möglichkeit eröffnen, gestatten weitere 10 % dies zumindest bestimmten Beschäftigtengruppen.
Mit der aktuellen Befragung, die unter dem Link https://www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2026 zu finden ist, aktualisiert das ifaa seine Datenlage und analysiert, wie verbreitet Urlaubsgeld und weitere Zusatzleistungen in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie derzeit sind. Die Veröffentlichung der Studienergebnisse ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Die Ergebnisse der letzten ifaa-Studie zu Anreiz- und Vergütungssystemen finden Sie hier: https://www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Molketin unter c.molketin@ifaa-mail. Gerne vermitteln wir Interviews mit den verschiedenen Experten zu diesem Thema.
Andreas Heßler (a.hessler@ifaa-mail.de)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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