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Wie können Städte ihre Wärmeversorgung klimafreundlich umbauen, Wärmepläne konkret umsetzen und dabei Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt GLOW-Up (Gemeinschaftliche Lösungen zur Optimierung der Wärmeplanung für Umsetzungsprojekte), das nun in Stuttgart gestartet ist. Ziel ist es, ein Netzwerk von Vorreiterkommunen aufzubauen, die gemeinsam Lösungen für die kommunale Wärmewende entwickeln und ihre Erfahrungen teilen.
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Viele Städte stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Zwar liegen häufig bereits erste Pläne vor, doch die konkrete Umsetzung wirft technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragen auf. Dazu zählen etwa Kostenanalysen, der Ausbau und die Priorisierung von Wärmenetzen, die Identifikation geeigneter Flächen für Nahwärmelösungen oder die Entwicklung tragfähiger Finanzierungs- und Geschäftsmodelle. Gleichzeitig zeigt sich, dass die frühzeitige und aktive Ein-bindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren entscheidend für den Erfolg ist.
Die Städte Stuttgart, Leipzig und Köln haben sich deshalb mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) im Projekt zusammengeschlossen, um in einem kommunalen Netzwerk gemeinsam an konkreten Lösungen für die Umsetzung der Wärmewende zu arbeiten. Als assoziierte Partner sind die Städte Kiel und Hamburg sowie die Stadtwerke Leipzig beteiligt.
Darüber hinaus wird der Erfahrungsaustausch zu Herausforderungen und Lösungsansätzen im Rahmen der kommunalen Wärmewende gestärkt. Es werden Best Practices geteilt und gemeinsam praxistaugliche Ansätze entwickelt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur den beteiligten Kommunen zugutekommen, sondern auch anderen Städten und Gemeinden zugänglich gemacht werden. So kann die Wärmewende bundesweit vorangebracht werden.
Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, betont: „Für Stuttgart bedeutet die Teilnahme am Projekt GLOW-Up die Chance, gemeinsam mit anderen Großstädten konkrete Lösungen für unsere Herausforderungen zu entwickeln. Der enge Austausch hilft uns, Probleme zu bewältigen und gleichzeitig von erprobten Ansätzen zu profitieren.“
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert GLOW-Up im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms. Das Projekt läuft bis Ende Dezember 2027.
https://www.ffe.de/team/timo-limmer-m-eng/
https://www.ffe.de/team/anne-marie-isbert-m-sc/
https://www.ffe.de/team/felix-rippinger-m-sc/
https://www.ffe.de/news/gemeinsam-an-der-waermewende-arbeiten-staedte-starten-fo...
https://www.ffe.de/projekte/glow-up-gemeinschaftliche-loesungen-zur-optimierung-...
Teilnehmer:innen des ersten Projekttreffens von GLOW-Up in Stuttgart
Copyright: FfE
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Energie, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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