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Die HAW Kiel startet zum Wintersemester 2026/27 erstmals den Bachelorstudiengang „Cybersicherheit“. Damit reagiert die Hochschule auf die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität, die deutschen Unternehmen jährlich Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Der Studiengang wird gemeinsam von den Fachbereichen Informatik und Elektrotechnik sowie Wirtschaft angeboten und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der technische, organisatorische und menschliche Faktoren einbezieht. In Schleswig-Holstein ist das Angebot der einzige Präsenzstudiengang mit dieser interdisziplinären Ausrichtung. Der Studiengang startet mit 30 Studienplätzen, Bewerbungen sind seit dem 1. Mai 2026 möglich.
Zum Wintersemester 2026/27 bietet die HAW Kiel erstmals den Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ an. Die Hochschule reagiert damit auf die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität. Der Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die sich für den Schutz vor Cyberangriffen qualifizieren und Organisationen widerstandsfähiger gegen digitale Bedrohungen machen wollen. Eine Bewerbung für einen Studienplatz an der HAW Kiel ist seit dem 1. Mai 2026 möglich.
Cyberangriffe kosten deutsche Unternehmen laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz über 200 Milliarden Euro im Jahr. Viele Hacker*innen nutzen heute nicht ausschließlich die technische Ebene, erklärt Prof. Dr. Andreas Aßmuth vom Fachbereich Informatik und Elektrotechnik. „Cyberkriminelle suchen auch nach anderen Schwachstellen. Das können unklare Abläufe bei Zugriffsrechten sein, wenn zum Beispiel nicht eindeutig geregelt ist, wer auf welche Daten zugreifen darf. Oder sie nutzen die Hilfsbereitschaft von Mitarbeitenden aus, beispielsweise durch Phishing-Mails“, sagt er. Aus diesem Grund bieten der Fachbereich Informatik und Elektrotechnik und der Fachbereich Wirtschaft den Bachelor-Studiengang gemeinsam an. „Um Unternehmen und Organisationen mit ihren Daten und Prozessen zu schützen, brauchen wir nicht nur Fachleute für IT-Sicherheit. Gefragt sind auch Expert*innen, die Sicherheit ganzheitlich denken – von Technik über Managementfragen bis hin zum Faktor Mensch“, sagt Prof. Dr. Klaas Ole Kürtz vom Fachbereich Wirtschaft.
In Schleswig-Holstein ist „Cybersicherheit“ damit der einzige Studiengang in Präsenz, der sowohl informationstechnische als auch wirtschaftliche Inhalte einbezieht. Studierende können Module wie „Cybersicherheit und menschliches Verhalten“, „KI und Machine Learning“ oder „Cybersicherheit und -resilienz von Organisationen“ belegen, Wahlmodule haben sowohl technische Schwerpunkte wie „Digitale Forensik“ als auch Management-Themen wie „Risiko- und Krisenmanagement“ zum Inhalt.
Der Studiengang ist praxisnah ausgerichtet. Im vierten Fachsemester bearbeiten die Studierenden im Praxisprojekt „Cybersicherheit“ konkrete Aufgabenstellungen aus Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Das sechste Semester absolvieren die Studierenden in einem Unternehmen ihrer Wahl.
Beispielhafte Berufsfelder für Absolvent*innen des Studiengangs Cybersicherheit sind Mitarbeiter*in in der IT-Sicherheit, Cybersicherheitsberater*in oder Sicherheitsanalyst*in.
Der Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ startet am 1. September 2026 mit 30 Studienplätzen.
Das Wichtigste im Überblick:
Abschluss: Bachelor of Science Cybersicherheit
Regelstudienzeit: Sieben Semester
Start: Wintersemester 2026/27
Aufnahme: jährlich zum Wintersemester 30 Studienplätze
Unterrichtssprache: Deutsch
https://www.haw-kiel.de/studium/studienangebot/cybersicherheit
Prof. Dr. Andreas Aßmuth (links) und Prof. Dr. Klaas Ole Kürtz (rechts) verantworten den neuen Studi ...
Quelle: Swantje Altenburg
Copyright: HAW Kiel
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler
Informationstechnik, Wirtschaft
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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