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07.05.2026 10:41

Initiative Tierversuche verstehen geht an Bord der MS Wissenschaft

Sibylle Bachmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Informationsinitiative "Tierversuche verstehen“

    Ab heute (7. Mai) tourt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft durch rund 35 Städte in Deutschland, Polen und Österreich – und die Initiative Tierversuche verstehen ist mit einer eigenen Station dabei. Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ erreicht die Informationsinitiative damit bis zu 100.000 Besuchende, darunter mehrere hundert Schulklassen und Familien.

    Medizin der Zukunft – zum Anfassen

    Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont gesunde Zellen? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung an Bord.

    An rund 30 Exponaten können Besuchende selbst aktiv werden – Medikamente an einem künstlichen Organ testen, den Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Die Organisatoren empfehlen einen Besuch ab zwölf Jahren.

    Interaktive Station zum Herzpflaster

    Das Exponat von „Tierversuche verstehen“ ist eines von 29 auf der MS Wissenschaft, die sich mit der „Medizin der Zukunft“ beschäftigen. Im Mittelpunkt des Exponats der Initiative Tierversuche verstehen steht das Herzpflaster – kein Zukunftsszenario mehr, sondern bereits reale Forschung: Ein Pflaster aus lebenden Zellen, das geschädigte Herzen reparieren soll, befindet sich aktuell in klinischen Tests mit Patient*innen.

    Entwickelt und getestet haben es Forschende der Universitätsmedizin Göttingen und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein sowie des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz Institut für Primatenforschung in Göttingen. 25 Jahre Forschung haben die Idee eines Herzpflasters real werden lassen.

    Auf der MS Wissenschaft navigieren Besuchende an einem Touchscreen durch mehrere Entscheidungspunkte: von der Wahl der richtigen Zelltypen bis zur Frage, ob Tierversuche auf dem Weg zu einer neuen Therapie vertretbar sind. Herzmodelle und eine Nachbildung des Zellgewebes machen die Forschung zusätzlich greifbar.

    Die Station verbindet Wissensvermittlung mit echter Meinungsbildung: Per QR-Code können Besuchende ihre persönliche Haltung in einer Umfrage einbringen.

    Forschung dorthin bringen, wo Menschen sind

    Die MS Wissenschaft ist seit dem Jahr 2002 jährlich unterwegs und gilt als eines der reichweitenstärksten Formate der deutschen Wissenschaftskommunikation.
    „Für Tierversuche verstehen bedeutet die Teilnahme, dass wir Spitzenforschung aus Deutschland in einem wissenschaftlichen Kontext präsentieren können – und verdeutlichen, welche wichtige Rolle Tierversuche im Methodenmix solch moderner biomedizinischer Forschung spielt“, sagt Prof. Stefan Treue, Sprecher der Initiative Tierversuche verstehen.

    Ergänzend zur Ausstellung gibt es in vielen Städten ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm – darunter Workshops speziell für Schulklassen, Diskussionsformate und Begegnungen mit Forschenden direkt an Bord. Die Tour startet am 7. Mai 2026 in Berlin und führt durch 36 Städte in Deutschland, Polen und Österreich. Der Eintritt ist frei, Schulklassen können sich ab 9 Uhr anmelden.


    Weitere Informationen:

    https://www.tierversuche-verstehen.de/s5e12-schlaglichter_05_26/: Podcast „Fabeln, Fell und Fakten“ zum Exponat von "Tierversuche verstehen"
    https://ms-wissenschaft.de/tour Alle Stationen der Tour auf einen Blick
    https://ms-wissenschaft.de Informationen zur Ausstellung
    https://wissenschaftsjahr.de Informationen zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
    https://ms-wissenschaft.de/presse/fotos Fotos MS Wissenschaft (Am Nachmittag des 7.5. stehen weitere Fotos zur Verfügung.)


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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