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13.05.2026 10:57

Höchsdotierter Forschungspreis Deutschlands: Sahika Inal wird Alexander v. Humboldt-Professorin an der TUD und dem IPF

Maria Schmeiser Pressestelle
Technische Universität Dresden

    Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Robert Schlögl haben am 12. Mai 2026 in Berlin die Alexander von Humboldt-Professuren an sieben internationale Top-Forschende verliehen. Darunter ist die mehrfach ausgezeichnete Bioingenieurin Sahika Inal, die an der Technische Universität Dresden (TUD) und dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) forschen wird. Die Auszeichnung ist aktuell mit je fünf Millionen Euro für experimentell und je dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftler:innen dotiert.

    Ausgewiesene Expertin im Bereich bioelektronischer Systeme

    Prof. Angela Rösen-Wolff, Prorektorin Forschung und Technologietransfer an der TUD: „Wir freuen uns außerordentlich über die Bestätigung einer weiteren Humboldt-Professur und danken der Alexander von Humboldt-Stiftung, dass sie unserem Vorschlag gefolgt ist. Mit Sahika Inal begrüßen wir eine ausgewiesene Expertin im Bereich bioelektronischer Systeme – ein sehr wichtiges Innovationsfeld mit zahlreichen Anknüpfungsstellen an unsere Spitzenforschungsbereiche. Mit ihrer Berufung möchten wir die noch bestehende Lücke im Bereich Bioelektronik zwischen molekularem Materialdesign, Gerätetechnik und biomedizinischer Umsetzung schließen.“

    Prof. Carsten Werner, Wissenschaftlicher Direktor des IPF: „Bioelektronische Materialien und Systeme ermöglichen die Verbindung lebender Organismen mit elektronischen Informationstechnologien und eröffnen damit radikal neue Perspektiven für die Medizintechnik. Die Verleihung der Humboldt-Professur 2026 an Sahika Inal bietet die Chance, Forschungsaktivitäten mit großem Translationspotenzial gezielt zu erweitern. Die erfolgreiche gemeinsame Antragstellung der TU Dresden und des IPF zeigt erneut die einrichtungsübergreifende Dynamik und Innovationskraft des Exzellenzstandorts.“

    Über Professorin Sahika Inal

    Sahika Inal ist seit 2021 Associate Professor für Bioingenieurwesen an der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Saudi-Arabien. Sie begann ihr Studium der Textiltechnik an der Istanbul Technical University, Türkei, und schloss einen Master in Polymer Science in Berlin und Potsdam an. 2014 wurde sie an der Universität Potsdam in Experimentalphysik promoviert. Anschließend trat sie eine Post-Doc-Stelle an der École des Mines de Saint-Étienne, Frankreich, an und wechselte 2016 als Assistant Professor an die KAUST. Sie erhielt unter anderem 2022 die Beilby Medal and Prize und wurde zum PMSE Young Investigators Symposium der American Chemical Society (ACS) eingeladen. 2025 wurde sie von der ACS für eine Kavli Lecture ausgewählt, eine Anerkennung für herausragende junge Chemiker:innen.

    Über die Alexander von Humboldt-Professur

    Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit einem Wert von bis zu fünf Millionen Euro der höchstdotierte Forschungspreis in Deutschland. Ziel der Humboldt-Professur ist es, Spitzenforscher:innen aus dem Ausland für den Standort Deutschland zu gewinnen. Die Humboldt-Professuren werden für jeweils fünf Jahre von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert. Mehr Informationen: https://www.humboldt-foundation.de/

    Kontakt:

    Pressestelle der TU Dresden
    +49 351 463-32398
    pressestelle@tu-dresden.de

    Emily Schöner
    Öffentlichkeitsarbeit
    Leibnitz-Institut für Polymerfoschung Dresden
    +49 351 4658 470
    schoener@ipfdd.de


    Weitere Informationen:



    Bilder

    Humboldt-Professorin Sahika Inal (m.) mit Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.
    Humboldt-Professorin Sahika Inal (m.) mit Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie ...
    Quelle: David Ausserhofer
    Copyright: Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Elektrotechnik
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

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