idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) und das Heimatmuseum Scheeßel haben eine großzügige Förderzusage der VGH Stiftung für das Projekt „Aus der Schublade ins Licht. Der Künstler Ernst Müller-Scheeßel und sein Nachlass in der SuUB Bremen“ erhalten.
Ernst Müller-Scheeßel (1863–1936) war ein bedeutender Künstler, Designer, Gründer des „Bremer Künstlerbundes“ und Professor an der Kunstgewerbeschule bzw. der Nordischen Kunsthochschule Bremen und eine zentrale Persönlichkeit im kulturpolitischen Netzwerk Nordwestdeutschlands. Bekannt wurde er auch als Maler und Formgeber des Roselius-Hauses in der Bremer Böttcherstraße. Sein Nachlass befindet sich in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: Circa 5.500 Briefe sowie Fotos, Plakate und verschiedene Schriftstücke dokumentieren das umfangreiche Wirken Ernst Müller-Scheeßels.
Die Förderung der VGH-Stiftung ermöglicht die formale und inhaltliche Erschließung der Dokumente und die Verzeichnung in der zentralen Nachlassdatenbank Kalliope. Damit wird der Nachlass weltweit für Forschende und weitere Interessierte sichtbar und durchsuchbar. „Dass der Nachlass Ernst Müller-Scheeßel nun vollständig erschlossen wird, schafft neue Möglichkeiten für die regionale Kulturgeschichte und bringt auch unsere Arbeit im Geburtsort des Künstlers voran“, freut sich Dr. Matthias Loeber, Leiter des Heimatmuseums Scheeßel. „Mit der spartenübergreifenden Kooperation zwischen Bibliothek und Museum kann die Expertise gebündelt werden“, ergänzt Dr. Maria Hermes-Wladarsch, Leiterin der historischen Sammlungen der SuUB Bremen. Nach der Erschließung wird eine Ausstellung in der SuUB Bremen und im Heimatmuseum Scheeßel präsentiert.
Dr. Maria Hermes-Wladarsch
Leiterin der hist. Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
Tel. 0421/218-59571
E-Mail: hermes@suub.uni-bremen.de
Kunstgewerbliche Entwurfszeichnungen aus dem Nachlass Ernst Müller-Scheeßels
Quelle: Thomas Steinle
Copyright: Thomas Steinle, SuUB
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Geschichte / Archäologie, Kunst / Design
regional
Forschungsprojekte
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).