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17.07.2026 09:56

Denksalon 2026 zu Schrumpfung und nachhaltigem Wandel in Klein- und Mittelstädten

Heike Hensel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.

    Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“. Am 1. und 2. Oktober 2026 lädt das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) traditionell in das Schlesische Museum zu Görlitz ein, um aktuelle Herausforderungen und Potenziale schrumpfender Städte und Regionen zu diskutieren. Die Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.

    Viele Klein- und Mittelstädte in Randlagen erleben seit Jahrzehnten einen Bevölkerungsrückgang und werden wohl auch in Zukunft eher schrumpfen als wachsen. Doch ist dies ausschließlich als Manko oder Defizit zu sehen? Oder ergeben sich daraus nicht auch Vorteile und ganz neue Möglichkeiten für die Lebensqualität, die Teilhabe und die Transformation hin zu nachhaltigen und resilienten Raumstrukturen?

    Unter der Überschrift „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“ lädt der Denksalon 2026 dazu ein, die spezifischen Chancen und Risiken für die schrumpfende Stadt(-region) kritisch und konstruktiv zu diskutieren. „Wir wollen gemeinsam mit Interessierten aus Forschung, Praxis und Stadtgesellschaft diskutieren, wie Schrumpfung nicht als Defizit, sondern als Chance für eine resiliente und nachhaltige Entwicklung von Klein- und Mittelstädten begriffen werden kann“, sagt Robert Knippschild, Leiter des IZS in Görlitz.

    In Vorträgen und vertiefenden Tischgesprächen stehen verschiedene Fragen im Mittelpunkt. Etwa: Wie können Städte und Regionen „demografie-resilient“ werden, sodass Bevölkerungsrückgang nicht automatisch Kürzungen in der Daseinsvorsorge oder Rückbau im Gebäudebestand bedeutet? Welche Potenziale bieten leere, ungenutzte Räume für Lebensqualität, Teilhabe und Innovationen? Welche Risiken bestehen, dass sich populistische und rechte Initiativen Schrumpfung und Leere zunutze machen? Und welche Erfahrungen gibt es im Umgang damit?

    Die Hauptvorträge beim Denksalon 2026 halten Dr. Manuel Wolff von der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr. Katrin Großmann vom Forschungskollektiv Peripherie und Zentrum an der Fachhochschule Erfurt.

    Die Anmeldung zum Denksalon 2026 ist bis zum 18. September möglich.

    Der Denksalon richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft und Praxis. Kurze Impulsvorträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen bilden den Ausgangspunkt für intensive, kleinere Diskussionsrunden in einer offenen Gesprächsatmosphäre. Die übliche Distanz zwischen Referierenden und Zuhörenden wird durchbrochen und ein offener Diskurs aller Beteiligten möglich.

    Hintergrund

    Der Denksalon ist eine Veranstaltungsreihe des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) in Görlitz, einer gemeinsamen Einrichtung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und des Internationalen Hochschulinstituts (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden. Anhand unterschiedlicher Jahresthemen erörtert der Denksalon aktuelle Themen des Stadtumbaus sowie von Transformationsprozessen in Städten und Regionen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt zum Organisationsteam
    E-Mail: denksalon@ioer.de


    Weitere Informationen:

    https://izs-goerlitz.ioer.de/transfer/denksalon - Denksalon im Internet


    Bilder

    Markenzeichen des Denksalons in Görlitz: Nach kurzen Inputs kommen Teilnehmende und Vortragende bei Tischgesprächen zum intensiven Austausch zusammen. Das Schlesische Museum zu Görlitz bietet das historische Ambiente.
    Markenzeichen des Denksalons in Görlitz: Nach kurzen Inputs kommen Teilnehmende und Vortragende bei ...
    Quelle: Heike Hensel
    Copyright: H. Hensel/IÖR-Media


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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