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Den Lösungen für morgen den Weg bereiten: Mit dieser Motivation arbeiten Wissenschaftler aller baden-württembergischen Landesuniversitäten an einer Zukunft, in der fossile Rohstoffe und Energieträger zunehmend durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. 99 Forschungsprojekte, die hierzu beitragen, haben die neun Landesuniversitäten am heutigen Dienstag (21. Juli 2026) vorgestellt. Dabei geht es etwa um die Speicherung von Sonnenenergie in Molekülen, nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für Erdöl oder effizientere Prozesse in Industrie und Landwirtschaft. Die Universität Heidelberg beteiligt sich mit einer Reihe von Projekten aus unterschiedlichen Fachbereichen an der Initiative.
Pressemitteilung
Heidelberg, 21. Juli 2026
Die neun Universitäten des Landes Baden-Württemberg präsentieren 99 Projekte für eine postfossile Zukunft
An neuen Wegen zur Energieerzeugung sowie zur Reduzierung des Verbrauchs wird auch an der Universität Heidelberg intensiv geforscht
Den Lösungen für morgen den Weg bereiten: Mit dieser Motivation arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller baden-württembergischen Landesuniversitäten an einer Zukunft, in der fossile Rohstoffe und Energieträger zunehmend durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. 99 Forschungsprojekte, die hierzu beitragen, haben die neun Landesuniversitäten am heutigen Dienstag (21. Juli 2026) gemeinsam in Stuttgart vorgestellt. An der Pressekonferenz, zu der die Landesrektoratekonferenz eingeladen hatte, nahm auch Wissenschaftsministerin Petra Olschowski teil. Bei der Forschung geht es etwa um die Speicherung von Sonnenenergie in Molekülen, um nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für Erdöl oder um effizientere Prozesse in Industrie und Landwirtschaft. Die Universität Heidelberg beteiligt sich mit einer Reihe von Projekten aus unterschiedlichen Fachbereichen an der landesweiten Initiative.
„,Zukunft. Seit 1386‘ – das ist das Selbstverständnis der Universität Heidelberg. Aus wissenschaftlicher Sicht steht außer Frage, dass es für die Zukunft eine Energieversorgung braucht, die ohne fossile Brennstoffe auskommt. Und dass eine immer digitaler werdende Welt revolutionäre neue Ansätze erfordert, um den Energieverbrauch drastisch zu senken. Zu dieser Zukunft tragen viele unserer Forscherinnen und Forscher auf ganz vielfältige Weise bei. Sie erforschen neue Methoden des Rechnens, sie entwickeln Verfahren, um Abwärme in Strom umzuwandeln, sie machen die Logistik großer Kliniken effizienter. Sie untersuchen aber auch, wie Maßnahmen der Energiewende in der Bevölkerung diskutiert werden“, betont Prof. Dr. Frauke Melchior, Rektorin der Universität Heidelberg. „So schaffen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur die Grundlagen für technische Innovationen, sondern auch für eine sozial gerechte Transformation“, ergänzt Prof. Dr. Karin Schumacher, Prorektorin für Qualitätsentwicklung und Nachhaltigkeit. Im Rahmen ihrer kürzlich verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie wird die Ruperto Carola die Forschung im Bereich Nachhaltigkeit weiter stärken.
Mit den 99 ausgewählten Projekten wollen die neun Landesuniversitäten exemplarisch Einblick in ihre Forschung für eine postfossile Zukunft geben. Die Projekte zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse neue Technologien und Konzepte für einen nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen ermöglichen. Sie helfen dabei, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und Energieträgern zu verringern und neue Perspektiven für den Forschungs- und Innovationsstandort Baden-Württemberg zu eröffnen. Zugleich können sie dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen und zukünftigen Generationen einen möglichst lebenswerten Planeten zu erhalten.
Die Universitäten im Land zeigen mit ihren Projekten, welchen Beitrag die Wissenschaft zur Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft leistet, wie Prof. Dr. Karla Pollmann, Vorsitzende der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg, betont. „Mit ihrer Forschung übernehmen sie Verantwortung und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit“, so Prof. Pollmann, die Rektorin der Universität Tübingen ist. „‚99 Projekte für eine postfossile Zukunft‘ – mit dieser Initiative beweisen unsere Universitäten einmal mehr ihre Innovationskraft und ihre gesellschaftliche Relevanz“, erklärt Petra Olschowski. „Wir müssen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern überwinden. Das schützt das Klima und stärkt unseren Wirtschaftsstandort. Baden-Württemberg hat alles, was es dafür braucht: exzellente Forschung, starke Hochschulen, innovative Unternehmen und einen leistungsfähigen Mittelstand“, so die Wissenschaftsministerin.
Die Beiträge der Universität Heidelberg spannen den Bogen von den Material- und Naturwissenschaften über die Medizin bis hin zu Geographie und Bildungswissenschaften. So forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel an sogenannten thermoelektrischen Generatoren für die Nutzung von Abwärme zur Stromerzeugung. In einem weiteren Kooperationsprojekt ist ein Team der Ruperto Carola daran beteiligt, „molekulare Schalter“ zu entwickeln, die Sonnenlicht gezielt in chemische Energie umwandeln. In einem anderen Projekt wurden praxiserprobte Werkzeuge bereitgestellt, mit denen Forscherinnen und Forscher ihre Dienstreisen nachhaltiger gestalten können. Auch ein Kurs zur Vermittlung kritischer Klimakompetenzen wurde an der Universität Heidelberg entwickelt.
Die vollständige Liste mit den 99 Projekten aller Landesuniversitäten ist auf der Webseite der Landesrektoratekonferenz zu finden. Die Projekte der Universität Heidelberg sind unter www.uni-heidelberg.de/de/99projekte zusammengestellt.
https://www.lrk-bw.de/99projekte 99 Projekte bei der Landesrektoratekonferenz
https://www.uni-heidelberg.de/de/99projekte Beiträge der Universität Heidelberg
https://www.uni-heidelberg.de/de/universitaet/das-profil-der-universitaet-heidel... Nachhaltigkeitsstrategie Universität Heidelberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Chemie, Energie, Geowissenschaften, Physik / Astronomie, Verkehr / Transport
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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