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01.09.2026 10:50

„HAW-direkt“: Forschungsprojekt „KI-gestütztes Campus-, Gebäude- und Energiemanagement“ erhält Förderung des Landes

Dr. Elena Wassmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

    Im Rahmen des Förderprogramms „HAW-direkt“ des Landes Rheinland-Pfalz erhält die HWG LU finanzielle Mittel zur Erweiterung des Forschungsprojektes „KI-gestütztes Campus-, Gebäude- und Energiemanagement“, kurz KICaGEM. Mit den Fördermitteln wird ein zusätzlicher Geräteverbund – u.a. sogenannte Remote Control Units und zwei Wetterstationen – angeschafft mit dem Ziel, das Gebäude- und Energiemanagement der Hochschule noch effizienter zu gestalten und die Forschungskompetenz der HWG LU in den Bereichen „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ weiter zu stärken.

    Im Rahmen des Förderprogramms „HAW-direkt“ des Landes Rheinland-Pfalz erhält die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) finanzielle Mittel zur Erweiterung des Forschungsprojektes „KI-gestütztes Campus-, Gebäude- und Energiemanagement“, kurz KICaGEM. Das ursprünglich von 2023 bis 2025 durchgeführte Forschungsprojekt fokussierte den Aufbau eines intelligenten Systems zur Erfassung und Analyse von Energie- und Raumklimadaten, das auf Kommunikationstechnologien des Internets der Dinge, insbesondere der Funktechnologie „Long Range Wide Area Network (LoRaWAN)“, sowie auf Methoden der Künstlichen Intelligenz basiert. Ziel war es, das Gebäude- und Energiemanagement des Hochschulcampus in der Ernst-Boehe-Straße in Ludwigshafen effizienter zu gestalten und die Forschungskompetenz der Hochschule in den Bereichen „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ zu stärken.

    Zur Vertiefung und Erweiterung der bisherigen Forschungstätigkeiten wird durch die neuen Fördermittel des „HAW direkt“-Programms ein zusätzlicher Geräteverbund angeschafft, um die bisherige Forschungs-Systemlandschaft weiter auszubauen. Unter anderem handelt es sich um sogenannte Remote Control Units, mit deren Hilfe Daten von der Gebäudeleittechnik des neuen Hochschulgebäudes C gesammelt und in das bestehende System integriert werden können. Des Weiteren ist die Installation zweier Wetterstationen auf dem Hochschulcampus in der Ernst-Boehe-Straße und im zur Hochschule zugehörigen Ostasieninstitut (OAI), das direkt am Rhein gelegen ist, geplant. Mit Hilfe der Wetterstationen sollen lokale, standortbezogene Klimadaten in Echtzeit erfasst werden. So lassen sich die bisherigen KI-gestützten Raumklimaanalysen durch die Berücksichtigung externer Umweltfaktoren weiter verbessern. Darüber hinaus ist die Installation zusätzlicher Energiezähler und Sensoren im OAI vorgesehen, mit denen Raumklima und Energieverbräuche in den Hörsälen an diesem bislang nicht integrierten Hochschulstandort erfasst werden können. Auch die KI-gestützten Datenanalysen können so auf diesen Standort ausgedehnt werden.

    Durch die Erweiterung der Forschungs-Systemlandschaft werden neue Forschungsergebnisse erwartet, die als Referenz für Transferprojekte mit öffentlichen Liegenschaften oder Unternehmen zur Konzeptionierung und Implementierung von intelligenten, maßgeschneiderten Campusnetzen dienen können.

    Zum Hintergrund:
    Das Förderprogramm „HAW-direkt“ richtet sich gezielt an die staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). Beantragt werden konnten Mittel zur projektbezogenen Beschaffung von Geräten für Forschungsvorhaben, die einen spezifischen Beitrag zu den gesellschaftlich wichtigen Bereichen Gesundheit, Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder insbesondere zu einem der landespolitischen Schwerpunktthemen Biotechnologie, Künstliche Intelligenz oder Wasserstofftechnologien leisten.

    Alle sieben HAW des Landes erhalten von Juli 2026 bis Ende Dezember 2026 insgesamt rund eine Million Euro im Rahmen des Förderprogramms „HAW-direkt“ für den Auf- und Ausbau ihrer Forschungskapazitäten in den Kompetenzfeldern Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Landesförderung, insgesamt werden 17 Maßnahmen gezielt unterstützt, soll die HAW darüber hinaus im Wettbewerb um Drittmittel und für erfolgreiche Beteiligungen an Förderprogrammen stärken, beispielsweise an den HAW-Förderprogrammen der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), an den EU-Förderprogrammen oder den Förderprogrammen der Bundesministerien, insbesondere des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
    Fachbereich Dienstleistungen und Consulting
    Prof. Dr. Frank Thomé
    Professur für Wirtschaftsinformatik
    Tel. 0621/5203-213
    E-Mail: frank.thome@hwg-lu.de


    Weitere Informationen:

    https://mwwg.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/wissenschaftsminister-clem... Pressemitteilung des MWWG RLP zum Thema


    Bilder

    Gebäude C der HWG LU
    Gebäude C der HWG LU
    Quelle: Wassmann
    Copyright: HWG LU


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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