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15.05.2008 15:03

Wissenschaftsmatinée und Ringvorlesung zum Thema "Doping im Spitzensport"

Saar - Uni - Presseteam Presse- und Informationszentrum
Universität des Saarlandes

    Sonntag, 25. Mai um 11 Uhr
    Landessportschule, Haus der Athleten, Konferenzraum 4 (Rundbau)
    mit Prof. Dr. Eike Emrich (Sportwissenschaftliches Institut)

    Weitere Veranstaltungen im Mai und Juni

    Ob Tour de France oder Eishockey, in vielen Sportarten gab es in den vergangenen Monaten Dopingfälle. Bei der nächsten Wissenschaftsmatinée des WissenschaftsForum Saar geht Prof. Dr. Eike Emrich, der am Sportwissenschaftlichen Institut der UdS Sportökonomie und Sportsoziologie lehrt, auf die soziologischen Aspekte des Dopings ein. Der Vortrag ist Auftakt einer Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema "Doping im Spitzensport".

    Am 8. August beginnen die 29. Olympischen Sommerspiele in Peking, weit über 10.000 Athleten werden daran teilnehmen. Sie bereiten sich bereits seit geraumer Zeit mit Hilfe von Betreuern, Trainern und Medizinern auf das sportliche Großereignis vor. Oberstes Ziel ist die Leistungssteigerung der Spitzensportler, womit auch die Frage berührt ist, welche Mittel dabei erlaubt sind. Das Einsetzen unerlaubter Mittel bezeichnet man als Doping. Die Einhaltung des Doping-Verbotes wird sowohl in der Zeit des Trainings als auch im Kontext von Wettkämpfen durch so genannte "Dopingkontrollen" überprüft. Gedopte Sportler werden bestraft.

    In der so genannten Doping-Diskussion wird jedoch meist ein Aspekt nicht reflektiert: Abweichen von der Norm ist in einer Gemeinschaft "normal" und sie bedeutet oft eine "Vorwegnahme der zukünftigen Moral". Zudem sind auch strukturelle und kulturelle Eigentümlichkeiten des Spitzensports für Doping von Bedeutung.

    Auch ein weiterer Aspekt wird in der Doping-Diskussion nur selten berücksichtigt: Die Standards von Dopingkontrollen müssen sich an der Achtung der Menschenwürde ausrichten, denn humaner Spitzensport impliziert auch humane Methoden der Aufdeckung, Bestrafung und Verhütung von Doping.

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Doping im Spitzensport" finden noch drei weitere Vorträge statt:

    "Doping versus medizinische Therapie"
    Am Mittwoch, 31. Mai um 9.15 Uhr
    Ärztehaus Saarbrücken
    Referent: Prof. Dr. Wilfried Kindermann

    "Rechtswissenschaftliche Aspekte des Dopings im Spitzensport"
    am Mittwoch, 11. Juni um 16 Uhr
    Uni-Campus Saarbrücken, Gebäude B3 1, Hörsaal 1
    Referent: Prof. Dr. Carsten Momsen

    "Ökonomik des Dopings im Spitzensport"
    am Dienstag, 17. Juni um 16 Uhr
    Hörsaal der Landessportschule
    Referent: Prof. Dr. Frank Daumann (Uni Jena)

    Den Abschluss der Ringvorlesung bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Dopingfreier Sport? Olympische Idee und Realität" am Tag der Offenen Tür der Universität des Saarlandes (Samstag, 21. Juni). In der Uni-Aula diskutieren ab 14 Uhr Prof. Emrich, Prof. Kindermann und Prof. Momsen mit Athleten sowie mit Armin Baumert, dem Vorstandsvorsitzenden der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA). Moderiert wird die Veranstaltung vom ehemaligen SR-Programmdirektor Werner Zimmer.

    Um Anmeldung zur Auftaktveranstaltung am 25. Mai wird gebeten:
    Im Internet unter: http://www.wissenschaftsforum-saar.de
    per E-Mail: Riedel-Helga@web.de
    oder Tel. (0681) 398823; Fax (0681) 374170

    Kontakt:

    Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Rüßmann
    (Vorsitzender des WissenschaftsForumSaar)
    ruessmann@mx.uni-saarland.de

    oder

    Dr. Rüdiger Pernice, Staatssekretär a.D.
    WissenschaftsForumSaar e.V.
    Tel.: (0681) 64698
    E-Mail: ruediger@pernice.de

    Prof. Dr. Eike Emrich
    Tel. (0681) 302 - 4170
    E-Mail: e.emrich@mx.uni-saarland.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Sportwissenschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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