idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
19.05.2009 12:26

UDE: Mobilitäts-Innovationen für den ÖkoGlobe 2009

Beate Kostka M.A. Pressestelle
Universität Duisburg-Essen

    Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die wegweisende Mobilitäts-Innovationen entworfen oder umgesetzt haben, können sich noch bis Ende Mai für den diesjährigen ÖkoGlobe bewerben.

    Der ÖkoGlobe ist der erste Preis für die Automobil- und Mobilitätsbranche, in dem ausschließlich ökologische Kriterien eine Rolle spielen. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschafts-Initiative des bekannten Aktionskünstlers HA Schult, des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen, der DEVK-Versicherung Köln und des Automobil-Clubs ACV. Schirmherr ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

    Derzeit fahren weltweit über 720 Millionen Pkw auf den Straßen. Sie verbrauchen jährlich über 500 Milliarden Liter Diesel und Benzin und stoßen so mehr als 1,2 Milliarden Tonnen CO2 aus. Bis 2020 werden weitere 130 Millionen Pkw hinzukommen. Professor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen und Vorsitzender der ÖkoGlobe-Jury: "Unsere Mobilitätssysteme müssen sich bald ändern, denn die fossilen Brennstoffe sind begrenzt und der Klimawandel schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Gefragt sind neue kreative Konzepte über Disziplingrenzen hinaus."

    Im Rahmen des ÖkoGlobe setzen sich deshalb Wissenschaftler, Künstler, Mobilitätsexperten und Dienstleister mit dem notwendigen Paradigmen-Wechsel auseinander. Professor Dudenhöffer: "Unsere Antwort auf die Herausforderung kann nicht lauten, auf Mobilität zu verzichten. Mobilität und Nachhaltigkeit müssen stattdessen unter einen Hut gebracht werden." Die neue Mobilität bringt Veränderungen mit sich, so Dudenhöffer, die viel weitgreifender sind als die absehbaren Technologie-Trends bei Automobilen in alternative Antriebssysteme (Elektromotoren, Hybride), kleine Verbrennungs-Motoren, Batterie-Techniken und kleinere Fahrzeuge. Mit dem Wandel verändern sich grundlegend Organisationsformen sowie Industrie- und Dienstleistungsstrukturen.

    "Nicht nur das Elektroauto ist die zentrale Herausforderung, sondern das Gesamtkonzept einschließlich der neuen Infrastruktur. Das fängt an bei der Strominfrastruktur mit Tankstellen auf Parkplätzen und reicht bis zu neuen Bezahl- und Nutzungsmustern von Fahrzeugen", so Professor Dudenhöffer. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Innovationen in der Technik, Infrastruktur und bei den Management Systemen sind notwendig, um die eine nachhaltige, auf ökologische Werte ausgerichtete Mobilität zu entwerfen und umzusetzen? "Provokation durch Kunst hilft in diesem Kontext kreativer zu werden", so der Aktionskünstler und Initiator des ÖkoGlobe HA Schult.

    Vorab-Terminhinweis: Am Montag, 8. Juni, kommt der Aktionskünstler HA Schult an die Universität Duisburg-Essen, um ein Kunstwerk aus diesem Kontext zu überreichen.

    Mit dem ÖkoGlobe werden auch im Jahr 2009 wegweisende Innovationen im Mobilitätsbereich ausgezeichnet. Die Preisverleihung zum ÖkoGlobe findet am 9. September 2009 in Köln statt. In zehn Kategorien wird die begehrte Auszeichnung verliehen
    Kategorie 1: Innovative Energieträger
    Kategorie 2: Elektro- und Hybridantrieb
    Kategorie 3: Optimierung konventionelle Antriebe
    Kategorie 4: Ökologisches Großserienfahrzeug
    Kategorie 5: Wegweisende Innovationen bei Konzept- und Kleinserienfahrzeugen
    Kategorie 6: Zulieferer-Innovation
    Kategorie 7: Ökologischer Fuhrpark
    Kategorie 8: Mobilitätsprojekte und Visionen
    Kategorie 9: Nachhaltige Infrastruktur-Modelle und Aktivitäten
    Kategorie 10: Ökologischer Impulsgeber (Persönlichkeit)

    Mitglieder der ÖkoGlobe-Jury sind:

    Matthias Machnig
    Staatssekretär Bundesumweltministerium
    Prof. Dr. Claudia Kemfert
    Lehrstuhl für Umweltökonomie, Humboldt-Universität zu Berlin
    Prof. Dr. Bernd von Droste-Hülshoff
    Founding Director UNESCO-Weltkulturerbe
    Prof. Dr. Bruno O. Braun
    Präsident VDI, Vorstandsvorsitzender TÜV Rheinland Group
    Engelbert Faßbender
    DEVK-Vorstandsvorsitzender
    Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer
    Direktor CAR, Lehrstuhl A-BWL & Automobilwirtschaft, Universität Duisburg-Essen

    Teilnehmer der Preisverleihung sind neben hochrangigen Unternehmensvertretern die Wissenschaftler des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, die international renommierte Energiewissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Kemfert vom DIW Berlin, die Spitzen-Manager des TÜV-Rheinland und des Versicherers DEVK sowie der Aktionskünstler HA Schult, dessen provokante Kunst-Aktion am 9. September auffordert, traditionelle Denkmuster zu sprengen. Unter den Preisträgern und Teilnehmern im letzten Jahr waren der BMW-Technikvorstand Dr. Klaus Dräger, der Opel-Deutschland Chef Hans Demant, der Ford Deutschland Chef Mattes, der Toyota Deutschland-Chef Sudo.

    Weitere Informationen: Prof. Ferdinand Dudenhöffer, Tel. 0203/379-3626, ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de, Aktionskünstler HA Schult Tel. 0221/130-1299,

    Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430


    Weitere Informationen:

    http://www.oekoglobe.de
    http://www.uni-due.de/car


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).