"JADE Modell" verbessert das Bachelor- und Mastersystem

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo
Science Video Project


Teilen: 
23.04.2010 13:32

"JADE Modell" verbessert das Bachelor- und Mastersystem

Anke Westwood Öffentlichkeitsarbeit
Jade Hochschule - Fachhochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

    Oldenburg.Wilhelmshaven.Elsfleth. Die Jade Hochschule hat jetzt als Antwort auf die Studierendenproteste und die Forderungen der Politik als erste Hochschule in Deutschland eine völlig neue und flexiblere Studienstruktur erarbeitet: Das sogenannte JADE Modell lässt die Studierenden bedeutend höhere Qualifikationsziele erreichen und verbessert maßgeblich die zu erwerbenden Kompetenzen.

    Zusätzlich werden der enorme Zeitdruck während des Studiums, Stofffülle und Prüfungsanzahl verringert. Dieses neue Studien-Modell, welches für alle Hochschultypen in Deutschland als Grundlage für die Planungen von konsekutiven Studiengängen geeignet ist, steigert die Berufsbefähigung und damit die Attraktivität für Studierende und die Akzeptanz der Wirtschaft.

    Das JADE Modell sieht einen achtsemestrigen grundständigen Bachelor-Studiengang mit einem (bis zu) einjährigen Mobilitätsfenster gefolgt von einem zweisemestrigen Master-Studiengang (8+2-Modell) vor.
    Im sechsten Semester des Bachelor-Studiengangs ist eine Entscheidungsoption für die Studierenden vorgesehen. Das Studium kann wahlweise nach zwei weiteren Semestern mit dem Bachelor abgeschlossen werden, oder führt über zwei andersartig, aber gleichwertig gestaltete Semester den Studierenden gezielt vorbereitet auf das Master-Studium hin. Beide Studienzweige des Bachelor-Studiengangs sind berufsqualifizierend.

    Für den erfolgreichen Studienabschluss benötigt der Studierende 240 ECTS-Punkte im Bachelor- und weitere 60 ECTS-Punkte im Master-Studiengang. Der Zugang zum Master setzt zwingend einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss voraus und kann darüber hinaus von weiteren Zugangsvoraussetzungen abhängig gemacht werden. Nach Abschluss des Master-Studiengangs besitzt der Studierende 300 ECTS-Punkte und erfüllt somit auch eine wichtige Bedingung für die mögliche Aufnahme in ein Promotionsprogramm.

    Zusammenfassend beantwortet das JADE Modell damit ganzheitlich die Anforderungen an ein zukunftsfähiges (konsekutives) Studium und trägt den geforderten Korrekturen Rechnung:

    - Die mit dem Bachelor-Studiengang erzielte Berufsqualifizierung ist wegen des integrierten Praxissemesters gegenüber einem kürzeren Studiengang deutlich verbessert.
    - Die beiden Studienzweige des Bachelor-Studiengangs ermöglichen individuelle Studienverläufe.
    - Der Master-Studiengang verliert gegenüber einem längeren Studiengang nicht an wissenschaftlicher Substanz, weil er auf einen spezifischen (m-)Bachelor-Studienzweig aufbaut.
    - Das Modell lässt sich zwanglos in Kooperation zweier Hochschulen durchführen
    - Durch die achtsemestrige Zeitspanne erhalten die Studierenden Raum für interdisziplinäre Anregungen auch außerhalb des Curriculums.

    Die Jade Hochschule wird zum Wintersemester 2010/2011 mit dem neuen Studiengang "Meerestechnik" den ersten Bachelor-Studiengang auf das JADE Modell umstellen. Der zugehörige Master-Studiengang wird in Kooperation mit der Universität Oldenburg geplant und durchgeführt. Zum Wintersemester 2011/2012 sollen dann sämtliche Studiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften umgestellt werden.

    Die Jade Hochschule, Deutschlands jüngste Hochschule wurde im Jahr 2009 gegründet und liegt im Oldenburger Land zwischen nördlichem Jadebusen, Hunte und Weser. An den drei Studienorten bietet die Jade Hochschule aktuell 38 akkreditierte Studiengänge in sechs Fachbereichen an. Derzeit studieren 6200 junge Menschen an der Jade Hochschule und werden von 188 ProfessorInnen persönlich beim Studium betreut.


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-oow.de/aktuelles/database/index.php?anzeige=Nachricht&id=3120


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay