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10.02.2011 11:33

Leopoldina Early Career Award-Preisträger Christian Kubisch spricht über „Menschen und Mutationen“

Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

    Unter dem Titel „Wir sind doch alle verschieden – Von Menschen und Mutationen“ berichtet Professor Christian Kubisch in einer Leopoldina-Lecture über seine Arbeit auf dem Gebiet der Humangenetik.

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

    unter dem Titel „Wir sind doch alle verschieden – Von Menschen und Mutationen“ berichtet Professor Christian Kubisch in einer Leopoldina-Lecture über seine Arbeit auf dem Gebiet der Humangenetik. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein.

    Dienstag, 15. Februar 2011, 16.30 Uhr
    Aula der Universität Halle im Löwengebäude
    Universitätsplatz in 06108 Halle (Saale)

    Kubisch erhielt von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina im Herbst 2010 den mit 30.000 Euro dotierten Leopoldina Early Career Award – gefördert von der Commerzbank-Stiftung – für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Humangenetik. In seinem Vortrag erläutert Christian Kubisch das Feld der humangenetischen Forschung, die sich grundsätzlich mit den Zusammenhängen zwischen Genotyp und Phänotyp befasst – folglich möglichst konkrete Beziehungen zwischen der individuell sehr unterschiedlichen genetischen Information des einzelnen Menschen und seinem äußeren Erscheinungsbild aufdecken will. Von besonderem Interesse für die Wissenschaft sind dabei genetisch bedingte Erkrankungen. Ziel dabei ist es, die erblichen Faktoren, die für Krankheitsneigungen verantwortlich sind, zu identifizieren. Denn kennt die Medizin diese, dann können Patienten gezielter beraten werden, eine spezifische und erweiterte Vorsorge erhalten oder im besten Falle sogar präventiv behandelt werden, bevor eine Erkrankung auftritt. Die ersten Punkte treffen heute bereits auf einige erblich bedingte Krebserkrankungen zu. Aufgrund des technologischen Fortschritts und der schnell wachsenden Menge an genetischen und genomischen Daten beschäftigt sich die Humangenetik zunehmend auch mit nicht krankheitsbezogenen Fragestellungen, über die Kubisch berichten wird. Sein Vortrag gibt anhand ausgewählter Beispiele ebenfalls einen Überblick über weitere Bereiche der aktuellen humangenetischen Forschung und berücksichtigt dabei Fragen der molekularen Evolution.

    Prof. Dr. Christian Kubisch (Jahrgang 1967) ist Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Ulm. Er hat zur Aufklärung einer Reihe genetischer Krankheiten beigetragen. Maßgeblich beteiligt war er zum Beispiel an der Entdeckung von Genen für Formen der Parkinsonerkrankung, der Epilepsie und verschiedener Hörstörungen. Ein Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit ist zudem die genetische Erforschung der Migräne.

    Leopoldina-Lectures greifen aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen auf und erläutern sie in allgemeinverständlicher Weise. Ziel ist es, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sprachlich und inhaltlich für ein fachfremdes Publikum aufzubereiten und dadurch in einen Dialog mit der gesamten Gesellschaft zu treten.

    Mit herzlichem Gruß
    Caroline Wichmann


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, jedermann
    Biologie, Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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