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14.03.2011 18:01

Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie tagt in Bonn

Dr. Andreas Archut Abteilung Presse und Kommunikation
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Krankheiten beruhen auf Fehlfunktionen von Zellen. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Funktionen und Fehlfunktionen von Zellen werden bei der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) in Bonn diskutiert. Bei der vom 30. März bis zum 2. April 2011 stattfindenden Tagung werden circa 600 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet.

    Ein Schwerpunktthema des Kongresses wird die Stammzellbiologie sein. Mit Hilfe neuer Technologien in der Stammzellbiologie erhofft sich die Wissenschaft, einen besseren Einblick in die Entstehungsmechanismen von Krankheiten und deren Therapie gewinnen zu können. Ein weiteres Ziel der Stammzellbiologie ist auch der Ersatz von geschädigtem Gewebe durch die Züchtung gesunder Zellen aus Vorläufer- und Stammzellen.

    Ein Schwerpunktthema des Kongresses wird die Stammzellbiologie sein. Mit Hilfe neuer Technologien in der Stammzellbiologie erhofft sich die Wissenschaft, einen besseren Einblick in die Entstehungsmechanismen von Krankheiten und deren Therapie gewinnen zu können. Ein weiteres Ziel der Stammzellbiologie ist auch der Ersatz von geschädigtem Gewebe durch die Züchtung gesunder Zellen aus Vorläufer- und Stammzellen.

    Bei der Tagung werden unter anderem das Potential, aber auch die Risiken beim Ersatz von geschädigtem Gewebe des Herzens nach einem Herzinfarkt oder von Nervenzellen bei einer Querschnittslähmung diskutiert. In anderen Bereichen wie der Knochenmarktransplantation bei Leukämie wird die Stammzelltechnologie schon seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet. Die vorgestellten Forschungsergebnisse lassen darauf hoffen, dass in Zukunft mit Hilfe der Stammzellbiologie die Entstehung von Krankheiten in der Kulturschale untersucht und neue Therapieansätze gefunden werden können. Auch auf dem Gebiet der regenerativen Medizin wird unter Verwendung von Stammzellen des eigenen Körpers oder von Stammzellen aus der Kulturschale versucht, neue experimentelle Therapieverfahren zu entwickeln, die langfristig auch zur Behandlung der großen Volkskrankheiten zum Einsatz kommen könnten.

    Die Entwicklungen in der Zellbiologie in den letzten Jahren haben bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse auf den verschiedensten medizinischen Gebieten hervorgebracht und gewinnen bei der Erforschung des Alterns, von Entzündungen und deren Bekämpfung, in der Neurobiologie, in der regenerativen Medizin und nicht zuletzt in der Krebsforschung zunehmend an Bedeutung.

    Die DGZ besteht seit 1975 und versteht sich als Interessenvertretung des multidisziplinären Fachbereichs Zellbiologie und der auf diesem Gebiet forschenden Wissenschaftler. Sie organisiert den Informationsaustausch zwischen deutschen und internationalen Wissenschaftlern und Institutionen, beispielsweise durch Tagungen, Methodenkurse, Kooperationsprojekte, Stipendien oder Austauschprogramme für Wissenschaftler und hält engen Kontakt zu wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen in diesem Bereich im In- und Ausland.

    Pressevertreter sind herzlich zum Besuch der Tagung und zur Berichterstattung eingeladen. Ausführlichere Informationen sowie das wissenschaftliche Tagungsprogramm und das Akkreditierungsformular finden Sie auf der Tagungshomepage www.dgz2011.de.

    Die Tagungspräsidenten Professor Dr. Dieter O. Fürst, Direktor des Instituts für Zellbiologie an der Universität Bonn, und Professor Dr. Walter Witke, Direktor des Instituts für Genetik der Universität Bonn, stehen bei Interesse gern für ein Interview zur Verfügung.

    Pressekontakt:
    Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Ulrike Kaiser
    Carl-Pulfrich-Str. 1, 07745 Jena
    Tel. +49 (0)3641 31 16 281
    Fax +49 (0)3641 31 16 243
    ulrike.kaiser@conventus.de
    www.conventus.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dgz2011.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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