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01.04.2011 10:54

Neue Projekte für Schüler: Medizin-Campus und Sucht-Labor

Robert Emmerich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Gleich mit zwei Projektideen für Schulklassen waren Studierende der Uni Würzburg im bundesweiten Wettbewerb „Was macht gesund?“ erfolgreich. Sie bekommen nun jeweils 10.000 Euro, um ihre Pläne umzusetzen. Insgesamt wurden 15 Projekte ausgezeichnet.

    Früh übt sich, wer einmal ein guter Gesundheitsforscher werden will. Darum fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Wettbewerb „Was macht gesund?“ Projekte von Studierenden. Aus 64 Bewerbungen hat eine Jury aus Wissenschaftlern und Kommunikationsexperten die besten 15 Projekte ausgesucht; gleich zwei davon stammen von der Uni Würzburg.

    Schüler auf dem Medizin-Campus

    Die Würzburger Medizinstudenten Sebastian Börner und Filip Berisha haben sich mit ihrer Idee „Scholar Science Camp – Gesundheit fängt mit Forschung an“ durchgesetzt. Vom 1. bis 5. August wollen sie Gymnasiasten aus der elften Jahrgangsstufe an die Universität einladen und für den Beruf des Wissenschaftlers begeistern.

    Wie wird man „Gesundheitsforscher“? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Wissenschaftlers aus? Wo kann man arbeiten und wie sind die beruflichen Perspektiven? Solche und andere Fragen wollen die Medizinstudenten beantworten. Ihr Ziel ist es, den Schülern einen möglichst realistischen Überblick über die Studien- und Arbeitsmöglichkeiten zu geben.

    Zu den ersten drei Tagen des Science Camps gehören Theorieblöcke, Laborpraktika und Führungen auf dem Würzburger Medizin-Campus. Zum Abschluss findet ein Kongress statt, bei dem die Schüler das Gelernte in Kurzvorträgen und Postern aufarbeiten – ganz, wie es bei Wissenschaftlern üblich ist. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Podiumsdiskussionen und eine Berufsberatung.

    Schüler mit Rauschbrille im Labor

    Am MIND-Center der Uni Würzburg sollen sich Studierende und Schulklassen vom Sommer an mit dem Thema Sucht auseinandersetzen. Die Fachdidaktiken Biologie, Chemie und Physik entwickeln dafür in den kommenden Wochen ein eigenes Lehr- und Lernlabor.

    In dem neuen Labor betreuen Studierende die Experimentierstationen. Schüler erfahren dort zum Beispiel mit Hilfsmitteln wie Rauschsimulationsbrillen, welche Wahrnehmungsstörungen der Konsum von Alkohol bewirken kann. Mit modernen Analyseverfahren untersuchen sie anschließend die Chemie von Zigaretten und beobachten im Wärmebild die Wirkung von Nikotin auf die Durchblutung.

    Die Idee für das Projekt „Die Sucht und Du – und nu?“ stammt von Dr. Sabine Gerstner (Fachgruppe Didaktik Biologie), Katja Weirauch (Chemie-Didaktik) und Markus Elsholz (Didaktik der Physik). Das MIND-Center der Uni Würzburg ist ein fakultätsübergreifender Verbund der Fachdidaktiken. MIND steht für Mathematisches, Informationstechnologisches und Naturwissenschaftliches Didaktikzentrum; sein Sprecher ist Professor Thomas Trefzger.

    Gesundheitsforschung im Wissenschaftsjahr 2011

    Der Wettbewerb „Was macht gesund?“ ist Teil des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit. Dieses wird vom BMBF gemeinsam mit der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ sowie mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder der modernen Gesundheitsforschung.


    Weitere Informationen:

    http://www.was-macht-gesund.de/presse.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende
    Biologie, Chemie, Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Schule und Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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