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24.05.2011 07:30

José Carreras Leukämie-Stiftung bewilligt über 9,2 Mio. Euro Fördermittel für das Jahr 2011

Isabelle Henkel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.

    Die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. hat Förderprojekte im Umfang von 9,2 Mio. Euro bewilligt, hierunter über 30 wichtige Struktur- und Forschungsprojekte, mehrere nationale und internationale Stipendien sowie Informationsmaßnahmen. Diese vielversprechenden Projekte werden dazu beitragen, die Heilungschancen für Leukämiepatienten zu verbessern und das vom Gründer José Carreras formulierte Ziel zu erreichen: „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem“.

    Die bewilligte Fördersumme verteilt sich auf die folgenden Projekte:
    Am Universitätsklinikum Jena unterstützt die José Carreras Leukämie-Stiftung den Antrag von Prof. Andreas Hochhaus, Direktor, und damit den Bau einer Stammzelltransplantationseinheit für Kinder- und Erwachsene. Die neue Einheit soll künftig Stammzelltransplantationen für Kinder und Erwachsene an einem Standort ermöglichen. Mit der Zusammenführung und Modernisierung der entsprechenden Bereiche der Pädiatrie und der Inneren Medizin soll die Versorgungsqualität deutlich erhöht werden.

    Prof. Wolfgang Holter, Leiter der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie an der Kinder- und Jugendklinik Erlangen, erhält finanzielle Unterstützung für die „Errichtung einer José Carreras Tagesklinik und Hochschulambulanz für krebskranke Kinder“. Diese Einrichtung soll erkrankten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in einem ambulanten Modell ein verbessertes Umfeld verschaffen.

    Gefördert wird auch das Projekt „Einrichtung eines deutschlandweiten Registers für Erkrankungen der Eosinophilen und Mastzellen“ von Prof. Georgia Metzgeroth, III. Medizinische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim zur grundlegenden Verbesserung der Versorgungs- und Lebensqualität betroffener Patienten.

    Förderung durch die José Carreras Leukämie-Stiftung erfährt auch Prof. Martin Trepel, Medizinische Klinik II, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf für sein Strukturprojekt „Einrichtung einer José-Carreras Leukämiestation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“. Die Stiftung fördert die Ausstattung dieser Station mit einer speziellen Phase I-Einheit für klinische Studien, einem speziellen Physiotherapieraum für Leukämiepatienten, einem Raum für musiktherapeutische und psychoonkologische Interventionen sowie einem Funktionsraum für die ultrafrische Verarbeitung von biologischen Materialien für die experimentelle Leukämieforschung.

    Dr. Daniel Mertens, Klinik für Innere Medizin III, vom Universitätsklinikum Ulm, erhält Unterstützung für sein Forschungsprojekt „Identifikation einer epigenetischen Signatur als pathogenetisch relevantem prädiktiven Marker für das Therapieansprechen bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie.“ Um Patienten, die resistent auf neueste Therapien sind, bereits vor der Behandlung identifizieren und einer alternativen Therapie zuführen zu können, sollen in diesem Projekt prädiktive epigenetische Biomarker identifiziert werden.

    Dr. Michael Rieger vom Georg Speyer Haus in Frankfurt/Main wird mit dem Projekt „STAT5-regulierte MicroRNAs in der Hämatopoese und in Leukämie“ von der José Carreras Leukämie-Stiftung gefördert. In diesem Forschungsprojekt soll zur Entwicklung von neuen Therapieansätzen die Rolle von MicroRNAs in der normalen und malignen Hämatopoese aufgeklärt werden, deren Expression durch den STAT5-Signalweg kontrolliert ist.

    PD Dr. Sebastian Scholl, Klinik für Innere Medizin II, Abteilung Hämatologie/ internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena erprobt in seinem Projekt die „Charakterisierung des NFkappaB-Signalweges in Zellmodellen sowie an Primärzellen der Akuten Myeloischen Leukämie (AML).“ Dabei sollen in Zellen der AML Signalwege (FLT3, NFkappaB) untersucht werden, die eine Unempfindlichkeit gegenüber einer Chemotherapie bedingen können. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Analyse sog. „Leukämiestammzellen“, um neue Strukturen für effektive zielgerichtete Therapien der AML zu identifizieren.

    PD Dr. Olaf Penack von der Medizinischen Klinik III, Charité -Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, untersucht in seinem Projekt die „Bedeutung von myeloischen Zellen für die Gefäßneubildung bei graft-versus-host disease (GVHD) und Tumorwachstum nach allogener Stammzelltransplantation“ mit dem Ziel, die Bedeutung von myeloischen Zellen und ihrer therapeutischen Hemmung für die Gefäßneubildung während der GVHD sowie während des Tumorwachstums bei allo-KMT Empfängern zu erforschen.

    PD Dr. Fuat Oduncu, Leiter der Hämatologie und Onkologie am Klinikum der Universität München, erforscht ein neues Format therapeutischer Antikörper-Derivate (sog. Triplebodies) für den Einsatz in klinischen Studien. Diese sollen optimiert und präklinisch entwickelt werden. Mit dem Molekül sollen über ein neuartiges duales Targeting von Stammzell- und Leukämiemarkern gezielt Leukämiezellen und Leukämiestammzellen bei der AML bekämpft und höhere Ansprech- und Heilungsraten als mit derzeit verfügbaren Therapeutika gegen die AML erzielt werden.

    PD Dr. Adelheid Cerwenka vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg beschäftigt sich in ihrem Projekt mit der „Aktivierung Natürlicher Killer-Zellen durch NKp30/B7-H6 bei hämatologischen Neoplasien“. Ziel ist, die Expression und Funktion von B7-H6, der Erkennungsstruktur des aktivierenden NK Zell-Rezeptors NKp30, bei hämatologischen Neoplasien zu untersuchen. Die Studie soll Hinweise liefern, ob über die NKp30/B7-H6 Achse neuartige Therapien von bestimmten hämatologischen Neoplasien entwickelt werden können.

    Dr. Barbara Deschler von der Abteilung Innere Medizin I am Universitätsklinikum Freiburg wird im Rahmen einer multizentrischen Beobachtungsstudie eine Datenbasis von Patienten-spezifischen Faktoren (z.B. funktioneller Status, Unabhängigkeit, Lebensqualität, Resilienz, Ko-Morbidität) bei 500 Patienten über 60 Jahren mit Hochrisiko-MDS und akuter myeloischer Leukämie erstellen. In einem zweiten Schritt soll der prognostische Wert dieser, für den Patienten selbst höchst relevanten Parameter geprüft werden (Validierung des sog. "Frailty Score"), damit diese in Zukunft in den häufig schwierigen Therapieentscheidungsprozessen systematisch Berücksichtigung finden.

    Das geförderte Projekt von Dr. Martin Ebinger der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Tübingen untersucht die „Manipulation der Stammzellfraktion der AML des Kindesalters im NOD/LtSz-scid IL2Rγnull Mausmodell“. In diesem Modell sollen Substanzen, die bereits im klinischen Einsatz sind und weniger toxisch als klassische Zytostatika sind, daraufhin getestet werden, ob sie bei AML gezielt die leukämischen Stammzellen angreifen. Ziel ist es, in einer Kombinationstherapie mit diesen Medikamenten die Dosis normaler Zytostatika reduzieren zu können ohne das Rückfallrisiko zu erhöhen.

    Prof. Daniel Wolff, Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Regensburg forscht zum Thema: „Evaluation von Biomarkern der chronischen Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD).“ Mit Hilfe der Untersuchung von Eiweißen im Urin und Immunzellen im Blut soll ermittelt werden, ob die cGVHD bereits vor dem Vorliegen klinischer Symptome zuverlässig diagnostiziert und ihr Verlauf vorausgesagt werden kann.

    Dr. Daniel Fürst vom Institut für Transfusionsmedizin der Universität Ulm untersucht in seinem Projekt die „Relevanz von nichtklassischen und non-HLA-Polymorphismen bei allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen“. In dem gemeinsamen Projekt des IKT Ulm mit 18 kooperierenden Transplantationszentren sollen ausgewählte genetische Parameter (KIR, MICA, HLA-E, CCR5) im Hinblick auf deren Relevanz für den Erfolg der Stammzelltransplantation untersucht werden um die Spenderauswahlkriterien zu verbessern.

    Unterstützung durch die José Carreras Leukämie-Stiftung findet das Projekt „Funktionelles Protease-Profiling zur labordiagnostischen Früherkennung und Verlaufskontrolle von invasiven Mykosen bei neutropenischen Patienten mit akuter Leukämie“ von PD Dr. Peter Findeisen vom Institut für Klinische Chemie der Universitätsmedizin Mannheim. Durch den Nachweis von pilzspezifischer Proteaseaktivität in Serumproben von Risikopatienten sollen die Labordiagnostik für invasive Mykosen und die Prognose von Leukämiepatienten verbessert werden.

    PD Dr. Robert Oostendorp, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinikum Rechts der Isar (TU München) erhält Unterstützung für sein Projekt „Neue therapeutische Strategien für die FLT3-ITD+ Leukämie in Zusammenhang mit Nische-abhängiger Regulation“. Leukämie-induzierende Zellen sprechen nicht auf die gängigen Therapien an, weil diese Zellen in der Knochenmark-Mikroumgebung meist nicht in aktivem Zellzyklus vorliegen. In diesem Forschungsprojekt sollen mithilfe modernster proteomischer Methoden neue Zielstrukturen identifiziert werden, die solche "ruhenden" Zellen angreifen sollen.

    PD Dr. Claudia Baldus, Abteilung Hämatologie, Onkologie von der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, erhält Förderung für ihr Projekt „Rolle von IGFBP7 bei akuten Leukämien und Mechanismen der IGFBP7 assoziierten Chemotherapieresistenz.“ In dem Projekt soll untersucht werden, welche Pathwayregulationen IGFBP7 zugrunde liegen und möglicherweise für die IGFBP7 assoziierte Chemotherapieresistenz verantwortlich sind. So soll die Relevanz des IGF-Systems für neue zielgerichtete, therapeutische Ansätze aufgezeigt werden.

    Prof. Matthias Dobbelstein, Direktor der Abteilung Molekulare Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen, untersucht in seinem Forschungsprojekt „Signalvermittelnde Kinasen in der Therapie akuter Leukämien“ mit dem Ziel, Signalwege zur Erhöhung der Empfindlichkeit von Leukämiezellen gegenüber Schäden zu beeinflussen.

    Finanzielle Unterstützung erfährt auch das Projekt von PD Dr. Martin Ruthardt von der Medizinischen Klinik II, Abteilung Hämatologie, des Klinikums der J. W. Goethe Universität Frankfurt / Main mit dem Thema „Der Cytochrome P450 vermittelte Lipid Signaltransduktionsweg in der Regulierung der normalen und malignen Hämopoese“. In den Untersuchungen soll die Rolle des Arachidonsäuremetabolismus für die Etablierung und Aufrechterhaltung der Leukämie-verantwortlichen Stammzellpopulationen geklärt werden.

    Förderung erhält Prof. Markus Uhrberg vom Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit seinem Projekt „Untersuchung der Funktion Natürlicher Killerzellen bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS)“. Dabei soll die Rolle von Natürlichen Killerzellen im Rahmen des MDS und der dabei häufig zu beobachtenden Transition zu einer akuten myeloischen Leukämie (AML) untersucht werden. Ziel ist, gezielte immuntherapeutische Strategien für den adoptiven Transfer von NK-Zellen bei Patienten mit Hochrisiko-MDS zu entwickeln.

    PD Dr. Gerhard Behre, der mit seinem Projekt an das Universitätsklinikum Leipzig, Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie, wechseln möchte, befasst sich mit „Regulatorischen und funktionellen Analysen von FLT3 – Mutationen-assoziierten miRNAs in der akuten myeloischen Leukämie“. Auf Basis von Voruntersuchungen sollen weitere durch FLT3-ITD regulierte microRNAs identifiziert und funktionell charakterisiert werden, um microRNA-basierte Therapien für Leukämien entwickeln zu können.

    PD Dr. Ulrich Keller von der III. Medizinischen Klinik am Klinikum rechts der Isar, TU München untersucht in seinem Projekt die „Onkogene Regulation der Knochenmark-Mikroumgebung in einem AML Modell“. Tumorerkrankungen sind durch genetische Veränderungen in der Tumorzellpopulation sowie durch Störungen in der Tumormikroumgebung charakterisiert. In einem konditionalen Leukämiemodell werden Myc-induzierte Veränderungen der Mikroumgebung charakterisiert und funktionell untersucht.

    Dr. Maria Vehreschild von der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln nimmt in ihrem Projekt eine „Deutschlandweite Analyse der Epidemiologie der invasiven Aspergillose und Resistenzmustern von Aspergillus spp. bei Patienten mit akuten Leukämien“ auf Basis einer Umfrage vor. Mit den so gewonnenen klinischen und mikrobiologischen Informationen soll die Epidemiologie der invasiven Aspergillose bei Patienten mit akuten Leukämien in Deutschland erfasst und die Wirksamkeit der Therapie in der klinischen Praxis geprüft werden.

    Dr. Günter Krause von der Abteilung I für Innere Medizin der Uniklinik Köln erhält Unterstützung für sein Projekt „Der Phosphatidylinositol-3-kinase/Akt-Signalweg als Angriffspunkt zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie“. Die Studie verfolgt das Ziel, den Einsatz von Inhibitoren des PI3K/Akt-Signalwegs zur Behandlung der CLL vorzubereiten und auf eine rationale, d.h. genetisch wie zellbiologisch definierte Basis zu stellen.

    Dr. Leonid Karawajew von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie von der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow, führt sein Forschungsprojekt „Quantifizierung von minimaler Resterkrankung mittels multiparametrischer Durchflusszytometrie und molekularbiologische Charakterisierung residueller Blasten bei Kindern mit Rezidiv einer akuten lymphoblastischen Leukämie“ fort. Dabei werden die Quantifizierung der residuellen Leukämiezelllast während der Therapie (sog. Minimal Residual Disease) sowie umfassende begleitende Untersuchungen bei den Antikörper (Epratuzumab)-gerichteten therapeutischen Interventionen durchgeführt.

    Prof. Dirk Reinhardt von der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover wird ebenfalls weiter gefördert und untersucht die „Generierung von humanen in vitro Modellen zur Analyse prädisponierender Faktoren für kindliche Leukämien mit Hilfe induzierter pluripotenter Stammzellen“. Basierend auf seinen neu gewonnenen Erkenntnissen zur verbesserten Herstellung von Stammzellen aus Hautzellen sollen Leukämien in ihrer frühen Entstehung besser verstanden werden. Dies soll unter anderem die Erstellung und Korrektur von personenspezifischen Krankheitsmodellen ermöglichen und zu neuen Therapieansätzen führen.

    Auch Prof. Angela Krackhardt von der Medizinischen Klinik III, Abteilung Hämatologie und Internistische Onkologie, am Klinikum rechts der Isar (TU München), erhält weitere finanzielle Mittel für ihr Projekt: „Immunproteomische Identifizierung natürlich präsentierter Epitope auf leukämischen Zellen von CLL-Patienten als Zielscheiben für T-Zell-vermittelte spezifische Immuntherapien“. Ziel ist, die Beschaffenheit des präsentierten Peptid-Pools auf Tumorzellen von Patienten mit CLL zu charakterisieren und ausgewählte Liganden durch Stimulation spezifischer T-Zell-Immunantworten in Hinblick auf ihre Tumor-Spezifität sowie immunogene Erkennbarkeit zu prüfen.

    Prof. Selim Corbacioglu von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Regensburg wird neuerlich unterstützt bei seinen Untersuchungen zum Thema „Funktionelle Analyse zur prognostischen Relevanz von KIT Einzelnukleotid-Polymorphismen bei der akut myeloischen Leukämie des Kindesalters.“ In bisherigen Analysen waren SNPs des Stammzellfaktorrezeptors KIT mit einem deutlich geringeren Rezidivrisiko assoziiert als der genetische Wildtyp. Ziel ist die umfassende funktionelle Analyse dieser gutartigen genetischen Varianten, die zu einer signifikanten therapeutischen Sensibilisierung geführt haben.

    Erneute Förderung erfährt auch PD Dr. Ralf Meyer von der III. Medizinischen Klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dr. Meyer analysiert in seinem Projekt die „Interaktion von humanen Langerhanszellen und T-Zellen bei der akuten Transplantat-gegen-Wirt Erkrankung der Haut im Xenotransplantationsmodell“. Dabei wird die Immunologie der humanen Graft-versus-Host Disease in einem Xeno-Transplantationsmodell menschlicher Haut auf immundefiziente Mäuse in vivo untersucht.

    Prof. Frank Berthold, Abteilung für Kinderonkologie und -Hämatologie des Universitätsklinikums Köln, erhält Unterstützung für sein Projekt „Häusliche Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher mit Leukämie und malignen Tumoren“. Schwerstkranke und sterbende Kinder und Jugendliche bedürfen hochspezialisierter medizinischer Betreuung durch vertraute Personen. Das Projekt ermöglicht die Ausbildung von zwei Pflegekräften und den Aufbau eines entsprechenden Netzwerkes im Großraum Köln.

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    Hintergrundinformation


    Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in München. Zweck sind die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Bekämpfung und Behandlung von Leukämie und verwandten bösartigen Bluterkrankungen und der Informationstransfer.
    Bis dato hat die José Carreras Leukämie-Stiftung rund 850 Projekte (Stand: Mai 2011) aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Strukturmaßnahmen wie Neubauten von Forschungs- und Therapieeinrichtungen und Sozialmaßnahmen sowie zahlreiche Stipendien gefördert.

    Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung wurde von José Carreras im Jahre 1995 aus Dankbarkeit für die Heilung von seiner Leukämie-Erkrankung gegründet.

    Die José Carreras Leukämie-Stiftung ist Träger des DZI Spenden-Siegels und wurde von Price Waterhouse Coopers mit dem Transparenzpreis 2010 ausgezeichnet.

    Spendenkonto:
    José Carreras Leukämie-Stiftung
    Konto: 319 96 66 01
    BLZ: 700 800 00
    Commerzbank AG München

    Pressekontakt:

    José Carreras Leukämie-Stiftung
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Isabelle Henkel
    Elisabethstraße 23
    80796 München
    Tel: 089 / 27 29 04 - 40
    E-Mail: isabelle.henkel@carreras-stiftung.de
    Internet: www.carreras-stiftung.de


    Weitere Informationen:

    http://www.carreras-stiftung.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


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