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26.05.2011 14:56

Norddeutsche Urologen diskutieren in Rostock die Zukunft ihres Fachs

Ingrid Rieck Presse und Kommunikation
Universität Rostock

    Großer Patiententag zu Prostatakrebs am 28. Mai in Hohe Düne

    Heute beginnt in Rostock-Warnemünde eine Tagung der norddeutschen Urologen: Zum „5. Nordkongress Urologie“ sind rund 700 Teilnehmer angereist, um den aktuellen Stand und die Zukunft ihres Fachs in Theorie und Praxis zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung von Krebserkrankungen.
    Im Rahmen der Veranstaltung findet am Samstag, dem 28. Mai, von 11.00 bis 13.00 Uhr ein Patiententag zum Thema Prostatakrebs statt.
    Betroffene und Interessierte haben hier die Möglichkeit, mit den Urologie-Experten direkt ins Gespräch zu kommen. Das Patientenforum findet ebenso wie der Kongress in der Yachthafenresidenz Hohe Düne statt.

    „Der Nordkongress Urologie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Institution entwickelt“, sagt Professor Dr. Oliver Hakenberg, Tagungspräsident und Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Rostock AöR. Der Kongress ist die Jahrestagung der Norddeutschen Urologischen Gesellschaften – beteiligt sind die Berliner Urologische Gesellschaft, die Brandenburgische Gesellschaft für Urologie und die Vereinigung Norddeutscher Urologen. „Aufgrund der Aktualität des Themas haben wir in diesem Jahr vor allem urologische Krebserkrankungen in den Mittelpunkt gerückt“, so Professor Hakenberg.

    „Wir erörtern die Behandlung aller erdenklichen Krebsarten“, so Professor Hakenberg. Thematisiert werden beispielsweise Nieren-, Blasen-, Penis- und Prostatakarzinome. Prostatakrebs zählt bei Männern zu den häufigsten Krebserkrankungen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Urologie erkranken 40 Prozent aller Männer zwischen 60 und 70 Jahren an einem Prostatakarzinom. „Aus diesem Grund haben wir unser Patientenforum am Samstag diesem wichtigen Thema gewidmet“, so Professor Hakenberg. Dabei soll vor allem auf die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung hingewiesen werden. Ein Großteil der Prostatakrebserkrankungen wäre vermeidbar, wenn sich die Betroffenen vorsorglich untersuchen lassen würden. Allerdings nehmen nur rund 15 Prozent der Männer diese Möglichkeit wahr.

    Unter den rund 700 Teilnehmern ist auch der Präsident des Weltverbandes Urologie (Société Internationale d'Urologie), Professor Dr. Joachim Thüroff. Im Rahmen des Kongresses finden auch ein Pflegekongress sowie eine Industrieausstellung statt.

    Internet:
    http://nordkongress2011.de/

    26. bis 28. Mai 2011, 5. Nordkongress Urologie, Yachthafenresidenz Hohe Düne, Am Yachthafen1, 18119 Rostock

    28. Mai 2011, 11.00 bis 13.00 Uhr Patientenforum Prostatakrebs

    Kontakt

    Professor Dr. Oliver Hakenberg
    Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Universitätsklinikum Rostock AöR
    Schillingallee 35
    18057 Rostock
    Tel. 0381 494-7801


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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