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21.06.2011 12:36

Schlüsselposition bei der Betreuung von Krebspatienten

Dr. Annette Tuffs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Heidelberg

    Symposium für Pflegepersonal vom 27. bis 29. Juni 2011 in Heidelberg hat Chancen und Grenzen der Teamarbeit in der Onkologie zum Thema

    „Teamarbeit in der Onkologie – Chancen und Grenzen“: Unter diesem Motto steht das 17. Krebskrankenpflege-Symposium vom 27. bis 29. Juni 2011 in Heidelberg. Der Kongress, der mit über 400 Teilnehmern aus ganz Deutschland bereits seit Wochen ausgebucht ist, wird von der Akademie für Gesundheitsberufe (AfG) Heidelberg gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg ausgerichtet und zählt bundesweit zu den größten dieser Art.

    In Deutschland leben derzeit etwa 1,5 Millionen Menschen, bei denen in den vergangenen fünf Jahren Krebs diagnostiziert wurde. Im Krankenhaus stehen Krankenschwestern und -Pfleger, die Krebspatienten behandeln, vor ständig wachsenden Herausforderungen. Eine wichtige Rolle spielt das Pflegeteam – sowohl für die Beschäftigten als auch für die Patienten. Doch warum ist ein gutes Team gerade für die Pflege von Krebspatienten so wichtig? Weshalb sind "Mangelernährung" und "Schmerz" teamübergreifende Aufgaben? Welche besonderen Konflikte und Krisen belasten in der Onkologie arbeitendes Pflegepersonal? Und wie viel Tod verträgt ein Team? Diesen Fragen gehen Pflegende, Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums nach.

    Lotsenfunktion in den USA

    „Die Pflege von Krebspatienten wird mehr und mehr zu einer Gemeinschaftsaufgabe, an der verschiedenste Berufsgruppen beteiligt sind“, erklärt Burkhard Lebert, der die Fachweiterbildung zur Pflege des krebskranken Menschen an der Akademie leitet und für die Organisation des Kongresses verantwortlich ist. „Das Pflegepersonal kann bei entsprechenden Voraussetzungen eine Schlüsselposition bei der Betreuung von Krebspatienten übernehmen.“ In anderen Ländern wie z.B. der USA ist dies schon längst der Fall: Dort agieren die Pflegenden auch in Sachen Aufklärung, Krankheitskompensation, Angehörigenbetreuung und psychosozialer Beratung und sind somit Lotse im therapeutischen Team.

    Edgar Reisch, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Heidelberg und Geschäftsführer der Akademie für Gesundheitsberufe, sieht die Bedeutung der Pflege weiter steigen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflegedienst verbringen im Vergleich zu den anderen Berufsgruppen die meiste Zeit mit dem Patienten und sind eine tragende Säule in der Krankenversorgung.“ 450.000 jährlich neu diagnostizierte Krebserkrankungen in Deutschland werden auch in Zukunft die Professionalisierung der onkologischen Pflege voran treiben. „Der Pflegekongress spielt dabei zum Meinungs- und Gedankenaustausch eine wichtige Rolle“, so der Pflegedirektor.

    Weiterbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe setzt Maßstäbe

    Zentrale Bedeutung in der professionellen Betreuung krebskranker Menschen kommt der Fachweiterbildung "Pflege des krebskranken, chronisch-kranken Menschen" zu, die 1992 als erste staatlich anerkannte zweijährige Fachweiterbildung auf dem Gebiet der Onkologie in Deutschland am Universitätsklinikum Heidelberg eingeführt wurde. Hier werden aus Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern und -pflegerinnen in einer zweijährigen Weiterbildung spezielle Onkologie-Fachkräfte.

    Der Veranstalter, die Akademie für Gesundheitsberufe gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg, lädt Journalisten herzlich ein, an dem Symposium teilzunehmen.

    Weitere Infos und Programm des Symposiums im Internet:
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Aktuell.2601.0.html?&L=Krebskrankenpflege.2601.0.htmlrobots.txt

    Presseanfragen im Vorfeld der Veranstaltung sowie Anmeldung zum Symposium für Journalisten:

    Burkhard Lebert
    Dipl. Pflege- und Gesundheitswissenschaftler
    Leiter Fachweiterbildung "Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen"
    Akademie für Gesundheitsberufe (Afg) Heidelberg gGmbH
    Tel.: 06221 / 56 61 29
    E-Mail: burkhard.lebert@med.uni-heidelberg.de

    Expertenvermittlung für Journalisten während des Symposiums:
    Burkhard Lebert
    Telefon: 06221 / 56 38 957

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Dr. Annette Tuffs
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
    und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 45 36
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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    Weitere Informationen:

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Aktuell.2601.0.html?&L=Krebskrankenpfl... Weitere Informationen und Programm des Symposiums


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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