idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
28.06.2011 11:52

Studie zur Behandlung von chronischen Depressionen an der Universität Tübingen

Michael Seifert Hochschulkommunikation
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Behandlungsangebot für Betroffene – zwei besonders erfolgreiche Psychotherapieverfahren werden untersucht

    In Deutschland erkrankt etwa jeder fünfte Bürger mindestens einmal im Leben an einer Depression. Das Psychologische Institut der Universität Tübingen führt eine wissenschaftliche Psychotherapiestudie für chronisch depressive Patienten durch. Dabei werden zwei, gerade bei chronischen Depressionen, besonders erfolgreiche Psychotherapieverfahren untersucht: Die „Cognitive Behavioral System of Psychotherapy (CBASP)“, eine spezifische, anstrengende, stark übende Therapie, und die „System of Supportive Psychotherapy (SYSP)“, eine unterstützende, stärker auf die Gefühle und das Erleben fokussierende Psychotherapie. Die Studie des Psychologischen Instituts untersucht anhand beider Verfahren die Wirksamkeit von Psychotherapie zur Überwindung chronischer Depressionen.

    Menschen aller sozialen Schichten, Kulturen und Nationalitäten sind von Depressionen betroffen. Etwa ein Drittel davon ist chronisch erkrankt, das bedeutet, dass auch mit Hilfe von Medikamenten über Jahre hinweg keine Besserung eintritt. Neue Behandlungsansätze bauen daher ganz auf die Psychologie und die Psychotherapie.

    Durch die Einbindung in die Studie kann die Behandlung kostenfrei erfolgen, übliche Wartezeiten für einen Behandlungsplatz entfallen. Die Behandlung dauert etwa ein Jahr und beinhaltet 32 individuelle Therapiesitzungen. Vor Beginn einer der beiden Therapien erfolgt eine ausführliche und umfangreiche Eingangsuntersuchung. Alle begleitenden Therapien, auch die Einnahme von Medikamenten, werden während der Studie gestoppt.

    Betroffene können sich zur Studie anmelden. Informationen unter http://www.uni-tuebingen.de/psychologie, per E-Mail an Fabienne Kernhof unter chronischedepression@pyscho.uni-tuebingen.de oder per Telefon +49 7071 29-74358 (Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr)

    Pressekontakt:
    Professor Dr. Martin Hautzinger
    Universität Tübingen
    Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
    Klinische Psychologie und Psychotherapie
    Christophstr. 2 • 70272 Tübingen
    Telefon +49 7071 29-77 301
    Telefax +49 7071 29-5219
    hautzinger@uni-tuebingen.de

    Universität Tübingen
    Hochschulkommunikation
    Leiterin Myriam Hönig

    Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information
    Michael Seifert
    Telefon +49 7071 29-76789
    Telefax +49 7071 29-5566
    michael.seifert@uni-tuebingen.de
    http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Psychologie
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).