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19.07.2011 12:17

Gelsenkirchener Hochschulprofessor erhält eine runde viertel Million Euro für den Kampf gegen

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle
Fachhochschule Gelsenkirchen

    Forschungsprojekt nutzt Magnetresonanz-Tomographie (MRT) in der Diagnostik von Brust- und Prostata-Karzinomen. Als Forschungspartner sind die Universitätskliniken Aachen, Dortmund und Essen eingebunden, außerdem ein Gelsenkirchener Unternehmen für Magnetresonanztechnik.

    Gelsenkirchen. Hinter dem Kürzel „IuK & Gender Med.NRW“ verbirgt sich ein Wettbewerb der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Wie die Fachhochschule Gelsenkirchen jetzt erfuhr, geht von den insgesamt 17 Millionen Euro Landes- und EU-Fördergeld für Projekte der Informations- und Kommunikationstechnik im Umfeld des Gesundheitswesens rund eine viertel Million Euro nach Gelsenkirchen und in die Förderung eines Projektes von Prof. Dr. Heinrich Martin Overhoff. Der Arzt und Ingenieur im Fachbereich Physikalische Technik nutzt sie im Rahmen eines Millionen-Projektes, bei dem ein Kernspintomographiegerät kontinuierlich Bilder liefern soll, während der Radiologe Gewebeproben aus der weiblichen Brust oder der Prostata entnimmt, um Krebserkrankungen zu diagnostizieren. Vorteil des neuen Verfahrens ist, dass auch bei noch sehr kleinen Krebskörpern eine hochpräzise Gewebeprobenentnahme möglich ist und die Frühdiagnose von Karzinomen daher sicherer wird.
    Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in Aachen und Essen sowie dem Klinikum Dortmund. Außerdem mit einem Gelsenkirchener Unternehmen: Die Firma „MR:comp“ kümmert sich als Prüflabor unter anderem um Technik und Sicherheit rund um die Magnetresonanztomographie. Ihr Geschäftsführer Gregor Schaefers ist Absolvent der Fachhochschule Gelsenkirchen in der Studienrichtung Gesundheitstechnik und erhielt im Jahr 2001 den Erich-Müller-Preis als standortbester Absolvent seines Abschlussjahres.
    „IuK & Gender Med.NRW“ steht für Information, Kommunikation und Qualität in einem geschlechtergerechten Gesundheitswesen, so das Land. Ziele des Wettbewerbs seien es, die Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft zu stärken und somit bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Die Förderung kommt aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die EFRE-Finanzmittel sind Teil des so genannten Ziel-2-Programms, mit dem die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung gefördert werden sollen. Die Bekanntgabe der Wettbewerbssieger erfolgte durch Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, im Rahmen einer Veranstaltung, die am Montag Ideen für das Gesundheitswesen präsentierte.

    Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
    Prof. Dr. Heinrich Martin Overhoff, Fachbereich Physikalische Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-582 oder 9596-513 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-514, E-Mail heinrich-martin.overhoff@fh-gelsenkirchen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik, Medizin
    regional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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