idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
05.09.2011 14:25

Kunsttherapie und Anthroposophie: Symposium und neuer Studiengang an der Alanus Hochschule

Manuela Schürmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

    Im Herbst steht die anthroposophisch orientierte Kunsttherapie im Fokus des Fachbereichs Künstlerische Therapien der Alanus Hochschule: Unter dem Titel „Anthroposophisch orientierte Kunsttherapie im Spiegel der Zeit – aktuelle Aspekte und Perspektiven“ veranstaltet der Fachbereich am 7. Oktober 2011 ein Symposium. Im Rahmen der Tagung wird auch der neue Bachelorstudiengang Kunsttherapie/Sozialkunst vorgestellt, der jetzt erfolgreich akkreditiert ist und ab September 2011 das Studienangebot der Alanus Hochschule erweitert.

    Das Symposium:
    Seit ihrer Pionierzeit werden die verschiedenen Strömungen der Kunsttherapie vielfältig ausdifferenziert – je nachdem, ob ihre jeweilige Basis in der Medizin, der Psychologie oder Psychotherapie, der Pädagogik oder der Kunst liegt. Die anthroposophisch orientierte Kunsttherapie ist einerseits integraler Bestandteil der anthroposophischen Medizin, andererseits kommt sie heute auch in vielen weiteren sozialen Arbeitsfeldern zur Anwendung. Während des Symposiums am 7. Oktober werden aktuelle Aspekte der Entwicklung und Neuausrichtung sowie ausgewählte Fragestellungen zu therapeutischen Methoden diskutiert.

    Der Bachelorstudiengang:
    Die Themen des Symposiums stehen auch im Mittelpunkt des neuen Bachelorstudiengangs „Kunsttherapie/Sozialkunst“. Dieser ist als vierjähriges Teilzeitstudium angelegt und richtet sich an Bewerber mit Praxiserfahrung insbesondere aus sozialen Arbeitsfeldern. Der Abschluss „Bachelor of Arts“ qualifiziert unter anderem für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren sowie für die Tätigkeit in sozialen Arbeitsfeldern, in interkulturellen Zusammenhängen und im klinischen Kontext.

    Der Studiengang basiert auf dem anthroposophischen und komplementärmedizinischen Menschenverständnis. „Wir legen jedoch besonderen Wert darauf, dass die Studierenden sich mit benachbarten künstlerischen, medizinischen, psychologischen, psychotherapeutischen und kunsttherapeutischen Richtungen auseinander setzen und die verschiedenen Arbeitsansätze reflektierend vergleichen“, erläutert Hildrun Rolff, Professorin am Institut für Kunsttherapie und verantwortlich für den Studiengang „Kunsttherapie/Sozialkunst“.

    Das berufsbegleitende Studium besteht aus Blockveranstaltungen an der Alanus Hochschule im Umfang von zehn Wochenenden und zwei Kompaktwochen pro Jahr sowie Phasen des Selbststudiums. Auch während der Zeit des Selbststudiums werden die Studierenden u. a. durch eine Audio-Video-gestützte Lernplattform intensiv betreut. Neben der künstlerischen und theoretischen Ausbildung erlangen die Studierenden durch verschiedene Praxisfelder und Praxistraining kunsttherapeutische Handlungskompetenz.

    Ausführliche Informationen zum neuen Studiengang sowie zum Tagungsprogramm unter http://www.alanus.edu oder per Email unter therapie@alanus.edu.


    Weitere Informationen:

    http://www.alanus.edu


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler
    Kunst / Design, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    regional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).