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09.09.1997 00:00

Kunststoffbehandlung ohne Chemiekeule

Beate Kostka M. A. Presse- und Informationsstelle, Standort Duisburg
Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

    Kunststoffbehandlung ohne Chemiekeule Fachtagung plasmatech '97 vom 22. bis 23.9.

    Die schonende Plasmatechnologie steht im Mittelpunkt einer Tagung vom 22. - 23. September an der Universitaet Duisburg. Veranstalter ist das Fachgebiet Werkstofftechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Horst Nowack.

    Umweltfreundliche Technologie auf dem Vormarsch

    Mit der Niederdruck-Plasmatechnik koennen Kunststoffe ohne aggressive Chemikalien gereinigt, veraendert oder beschichtet werden. Dieses Verfahren spielt auch in der kunstoffverarbeitenden Industrie eine immer groessere Rolle.

    Denn bestimmte Kunststoffe, die sich sonst nur sehr schwer oder gar nicht kleben und lackieren lassen, koennen erst im Niederdruck- Plasma behandelt werden. Dies ist beispielsweise wichtig bei vielen Kunststoffanwendungen im Automobilbau.

    Beim plasmatechnologischen Verfahren wird ein Gas oder Gasgemisch in einer Prozesskammer stark verduennt (Niederdruck) und einem elektrischen Feld ausgesetzt, z.B. durch eine Mikrowelle, zum Leuchten angeregt - Es zuendet ein Plasma. Dieses Leuchten und die gleichzeitig angeregten Luftteilchen reichen aus, um eine Oberflaeche von Fett, Schweiss oder anderen Rueckstaenden "trocken" zu reinigen.

    Kunststoffvorbehandlungen im Automobilbau

    Neben den wissenschaftlichen Grundlagen werden auf der Duisburger Tagung die Moeglichkeiten der Niederdruck-Plasmatechnologie zur Voprbereitung von Kunststoffoberflaechen zum Kleben und Lackieren vorgestllt sowie zur Beschichtung mikroskopisch duenner Schichten mit genau definierten Eigenschaften.

    Die Fachtagung Plasmatec wurde vor fuenf Jahren an der Mercator- Universitaet entwickelt und fuehrt seither regelmaessig zahlreiche Fachleute und Wissenschaftler zusammen, um ueber den aktuellen Stand und die vielfaeltigen Anwendungen der Niederdruck- Plasmatechnologie zu beraten. Der Fachtagung vorgeschaltet ist ein Einfuehrungs-Workshop fuer Neueinsteiger. Eine bgeleitende Industrieausstellung zeigt neueste Trends fuer Anwender.

    Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Horst Nowack, Tel: 0203/379-2507 Dipl.-Ing. Claus Muehlhan, Tel: 0203/379-2508


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Maschinenbau, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Es wurden keine Arten angegeben
    Deutsch


     

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