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28.09.2011 15:57

Pressekonferenz mit Simulator-Training: Europas Experten für Roboter-Operationen tagen in Hamburg

Christine Jähn Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    Live-Operationen beobachten und auf der Pressekonferenz selbst Hand an den Simulator legen: Während des 8. Kongresses der European Robotic Urology Society (ERUS) vom 5. bis 7. Oktober 2011 demonstrieren internationale Experten für Roboter-Operationen in der Urologie die innovative Technologie in 18 Live-Operationen. Medienvertreter können ihnen über die Schulter schauen und im Rahmen der Pressekonferenz am 5. Oktober von 10.30 – 11.15 Uhr im Tagungszentrum im Hotel Grand Elysée eigene Erfahrungen an einem OP-Roboter sammeln. Die Kongress-Ausrichter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Prostatakrebs Zentrums Martini-Klinik laden die Journalisten herzlich ein.

    Vor Ort erwartet Sie das Gastgeber-Team des ERUS: Prof. Dr. Margit Fisch, Chefärztin der Klinik für Urologie am UKE (Moderation) und Prof. Dr. Markus Graefen, Chefarzt der Martini-Klinik sowie die Referenten Priv.-Doz. Dr. Felix Chun, Oberarzt in der Urologie des UKE und der leitende Arzt der Martini-Klinik, Prof. Dr. Alexander Haese. Dritter Referent ist der Belgier Priv.-Doz. Dr. Alex Mottrie, Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees des Kongresses.

    Die drei Themen der Pressekonferenz versprechen eine Zeitreise von den Anfängen der Medizinrobotik in den 1980er Jahren, als das amerikanische Militärwesen plante, verletzte Soldaten mit der Robotertechnologie aus der Ferne zu operieren bis zu aktuellen Indikationen für den daVinci-Einsatz in der Urologie und anderen Fachgebieten. In der Gynäkologie zählen die Gebärmutterentfernung, die Entfernung von Gebärmuttermyomen, die Eileiterchirurgie und die Behandlung der Endometriose dazu, wobei besonders Patientinnen mit erheblichem Übergewicht profitieren. In der HNO-Heilkunde und Kopf- und Halschirurgie sind für Tumorpatienten mit einer bösartigen oder gutartigen Raumforderung in der Mundhöhle, im Rachen oder im Kehlkopf sowie für Schnarchpatienten mit obstruktiver Schlafapnoe vor allem der erleichterte Zugang von entscheidendem Vorteil. Schilddrüsenpatienten bleibt eine sichtbare Narbe erspart. Visionen der Roboter-Chirurgie von morgen beenden die Zeitreise.

    Die Referenten und Themen auf einen Blick:

    Prof. Dr. Alexander Haese
    Eigentlich für den militärischen Einsatz entwickelt:
    Roboter-Chirurgie reüssiert in der zivilen Medizin – auch in Deutschland

    PD Dr. Felix Chun
    Von Prostatakrebs bis Refertilisation:
    Ausweitung des daVinci-Einsatzes auf neue urologische Indikationen und Fachgebiete

    Priv.-Doz. Dr. Alex Mottrie
    Visionen in der robotor-assistierten Chirurgie:
    Ein einziger Zugang statt vier, eine OP ohne Operateur vor Ort

    Mit dem Gynäkologen, Oberarzt Dr. Jihad Dowaji (UKE) und dem HNO-Oberarzt Dr. Balázs Lörincz (UKE) stehen auch für diese Fachgebiete ausgewiesene Experten für Ihre Fragen vor Ort zur Verfügung.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz begleitet Prof. Dr. Graefen die Pressevertreter an die Konsole eines daVinci-Operationssystems der neuesten Generation zu einem Simulator-Training, das die journalistische Feinmotorik herausfordert und faszinierende Bilder des Operationsgebiets in HD-Qualität mit bis zu zehnfacher Vergrößerung liefert.

    Anmeldung zur Pressekonferenz bitte unter: info@hansewort.de


    Weitere Informationen:

    http://www.erus2011.com


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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