idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
05.10.2011 12:03

Austausch zwischen den Gesundheitsberufen verbessern

Dr. Christiane Krüger Pressestelle
Hochschule für Gesundheit

    „Die fach- und berufsübergreifende Arbeit und der Austausch zwischen den Gesundheitsberufen wird bereits in der Ausbildung und im Studium künftig immer wichtiger: Der Pfleger muss wissen, was der Physiotherapeut zuvor mit dem Patienten eingeübt und besprochen hat. Die Ergotherapeutin setzt auf dem auf, was der Physiotherapeut erreicht hat“, sagte heute Prof. Dr. Ursula Walkenhorst, Vizepräsidentin der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, im Vorfeld der Tagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), die vom 6. bis zum 8. Oktober 2011 in München stattfindet.

    Prof. Walkenhorst ist seit dem 1. Juni 2011 Vorsitzende des neu gegründeten GMA-Ausschusses „Interdisziplinäre Ausbildung in den Gesundheitsberufen der Medizin, Pflege und Therapie“. Sie erläutert: „Weil der Austausch zwischen den Gesundheitsberufen so wichtig ist, wollen sich die Vertreter der verschiedenen Berufe in diesem Bereich besser vernetzten und abstimmen. Das ist das, was in den nächsten Monaten unserer gemeinsamen Ausschussarbeit im Mittelpunkt stehen soll. Wir werden ein Papier erarbeiten, mit dem wir das Thema des interprofessionellen Lernens und Lehrens in der Ausbildung und im Studium der Gesundheitsberufe in der Öffentlichkeit darstellen wollen.“

    Ziel des Ausschusses ist es, die fach- und berufsübergreifende Ausbildung in den akademischen Bereichen zwischen den Gesundheitsberufen in der Medizin, der Pflege, der therapeutischen Berufe (Ergotherapie, Physiotherapie), der diagnostischen Berufe sowie des Hebammenwesens zu überprüfen. Außerdem sollen Empfehlungen für die künftige Inhalts- und Organisationsstruktur für dieses Thema entwickelt werden. Dies soll in der Form eines Positionspapiers passieren. Dabei werden unter anderem Erkenntnisse über die Auswirkungen der Zusammenarbeit der Berufe und Disziplinen auf die Patienten oder Klienten sowie die Berufsangehörigen selbst herangezogen.

    Prof. Ursula Walkenhorst ist an der hsg zuständig für das interprofessionelle Lernen und Lehren, das ein zentrales Merkmal der hsg ist. Walkenhorst: „Wir haben sechs Module unserer fünf Studiengänge Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie als gemeinsame Lernmodule aufgebaut, um unsere Studierenden schon früh darauf vorzubereiten, dass sie auch in ihrem Beruf später mit den anderen Gesundheitsberufen gut kommunizieren und Hand in Hand arbeiten werden. An der hsg wird das bereits im Studium eingeübt.“


    Weitere Informationen:

    http://www.gma2011.de - GMA-Jahrestagung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).