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07.10.2011 14:45

Präventionspreis der Stiftung Kindergesundheit 2011

Dipl. oec. troph. Hildegard Debertin Pressestelle
Stiftung Kindergesundheit

    Für herausragende Leistungen in der Vorbeugung des Tabakkonsums bei Kindern und Jugendlichen zeichnete die Stiftung Kindergesundheit Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg am 24.09.2011 in Bielefeld mit dem Meinhard von Pfaundler Preis für Pädiatrische Prävention aus.

    Dr. Martina Pötschke-Langer bewirkte mit ihrer beharrlichen Kommunikation in der Öffentlichkeit und Politik sowie durch viele wissenschaftliche Publikationen, dass der Tabakkonsum von Kindern und Jugendlichen stetig zurückgeht und die soziale Akzeptanz des Rauchens kontinuierlich abnimmt. Ihre verständliche Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse trug dazu bei, dass das Passivrauchen in der Schwangerschaft und in der Kindheit als ernste Gesundheitsgefahr für Ungeborene und Kinder wahrgenommen wird. Ihr Engagement für den Nichtraucherschutz führte dazu, dass nicht nur die meisten Arbeitsplätze und gastronomischen Betriebe mittlerweile rauchfrei sind, sondern auch, dass Kinder zuhause weniger dem Passivrauchen ausgesetzt werden.

    Die Stiftung Kindergesundheit verleiht den Meinhard von Pfaundler-Preis einmal im Jahr an Persönlichkeiten, die sich für die Prävention von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter einsetzen.

    Meinhard von Pfaundler (1872-1947) war von 1902-1906 Professor und Vorstand der Kinderklinik in Graz, wo er auch studiert und promoviert hatte. Im Jahr 1906 folgte er einem Ruf nach München und übernahm hier die Leitung der Universitäts-Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, die er bis 1939 innehatte. Pfaundler war einer der führenden Pädiater Deutschlands und leistete wesentliche Beiträge zur Fortentwicklung der Kinderheilkunde und der Prävention. Nach ihm benannt sind das Pfaundler-Hurler-Syndrom (Stoffwechselerkrankung) und die Pfaundler-Reaktion (Fadenreaktion auf Coli- und Proteusbazillen). Er war Mitherausgeber des „Handbuchs der Kinderheilkunde“ und Mitbegründer der „Zeitschrift für Kinderheilkunde“ und des „Zentralblatts für die gesamte Kinderheilkunde“ sowie Schriftleiter der „Ergebnisse der Inneren Medizin und Kinderheilkunde“.

    Korrespondenz: Hildegard Debertin, Stiftung Kindergesundheit, c/o Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München, Lindwurmstraße 4, 80337 München,
    info@kindergesundheit.de – http://www.kindergesundheit.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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