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12.10.2011 10:41

Facharzt und Ph.D. in einem Programm

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Universität Witten/Herdecke startet im März mit Kombi-Angebot für Mediziner und Biowissenschaftler / Bewerbungen ab sofort möglich

    Am 1. März 2012 startet die Universität Witten/Herdecke ein Ph.D.-Programm für Mediziner, Zahnmediziner und Naturwissenschaftler „Biomedizin“. (http://www.uni-wh.de/PhD) Seine Besonderheit: In viereinhalb Jahren können die Absolventen parallel den akademischen Ph.D.-Titel erwerben und ihre Facharztausbildung beginnen. Die Universität Witten/Herdecke hat dazu mit ihren kooperierenden Kliniken eine Vereinbarung getroffen, die auch eine finanzielle Absicherung der Teilnehmer beinhaltet: Die Kliniken schaffen eine halbe Stelle und die Uni legt ein Stipendium oben drauf. „Das Programm ist ziemlich einmalig, weil die Teilnehmer in dieser Zeit ungefähr die Hälfte ihrer Ausbildung zum Facharzt in den Kliniken absolvieren können und in den Laborzeiten beim Experimentieren den Bezug zur Arbeit am Krankenbett haben. Das hilft ihnen, später die Forschungsarbeit so einzurichten, dass deren Ergebnisse schneller beim Patienten ankommen“, erklärt der Zellbiologe und Leiter des Ph.D.-Programmes, Prof. Lipps. Die Zielgruppe für dieses Angebot sind Menschen, die nach ihrem Studium eine Karriere in der Forschung anstreben.

    Bewerbungen können bis zum 31.1.2012 eingereicht werden bei:
    Universität Witten/Herdecke
    Fakultät für Gesundheit
    z. Hd. Prof. Dr. Hans Joachim Lipps
    Fakultät für Gesundheit
    Zentrum für biomedizinische Ausbildung und Forschung
    Stockumer Str. 10
    58453 Witten
    e-mail: lipps@uni-wh.de

    Zum Hintergrund:
    Der in angelsächsischen Ländern übliche Ph.D. entspricht dem deutschen Doktortitel was die Forschungsleistung angeht, ist dort aber mit der Befähigung zur Lehre an einer Universität verbunden. „Das Land NRW hat der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke das Recht verliehen, den Dr. rer. nat, also die Doktorwürde in den Naturwissenschaften, zu verleihen. Damit erkennt das Land die Forschungsleistung der biomedizinischen Grundlagenfächer ganz besonders an“, freut sich der kommissarische Dekan, Prof. Zimmer. Den Dr. rer. nat. dürfen nur wenige nicht-naturwissenschaftliche Fakultäten verleihen.

    Weitere Informationen bei
    Prof. Dr. rer. nat. Hans-Joachim Lipps T.: 02302-926144
    Prof. Dr. med. Stefan Wirth, Helios Klinikum Wuppertal, T.: 0202-8963833
    Prof. Dr. med. Bertil Bouillon, Klinikum Köln-Merheim, T.: 0221-89073769
    http://www.uni-wh.de/PhD

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-wh.de/PhD


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Medizin
    überregional
    Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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