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19.10.2011 12:47

Kooperation zwischen Boehringer Ingelheim und Universität Ulm

Jörg Portius Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Ulm

    In Anwesenheit von Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, unterzeichneten am heutigen Mittwoch Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg, Leiter Forschung Deutschland Boehringer Ingelheim, und Prof. Dr. Karl Joachim Ebeling, Präsident der Universität Ulm, einen Kooperationsvertrag zur Gründung des „Boehringer Ingelheim Ulm University Biocenter“ (BIU). Damit ist der Weg frei für einen schlagkräftigen Verbund von universitärer Grundlagenforschung auf höchstem Niveau mit der substanziellen Forschungs- und Entwicklungskompetenz eines weltweit führenden forschenden Pharmaunternehmens.

    „Ich begrüße diese zukunftsweisende Kooperation mit dem erfahrenen und starken Partner Boehringer Ingelheim außerordentlich. Sie stärkt die Weiterentwicklung und Vertiefung der äußerst erfolgreichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Pharmazeutischen Biotechnologie innerhalb der BioRegion Ulm und eröffnet neue Möglichkeiten für die in der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule für Molekulare Medizin“, sagte Prof. Ebeling.

    „Ich bin überzeugt, dass wir im Schulterschluss mit der eher grundlagen-orientierten universitären Forschung der Universität Ulm gemeinsam mehr fruchtbaren Boden bestellen und tiefere Erkenntnisse gewinnen können, als unabhängig voneinander. Wir freuen uns zugleich, dass wir mit dieser Kooperation unsere konsequente Ausrichtung auf Forschung verstärken, für die wir in Deutschland nach wie vor ein großes Potenzial sehen“, sagte Prof. Andreas Barner. „Die akademische Forschung gestaltet und inspiriert das BIU dabei wesentlich. Als weltweit agierendes und forschendes Unternehmen bringen wir auch die notwendige Standfestigkeit ein, um Projekte erfolgreich zu machen.“

    Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Diese strategische Partnerschaft wird den wissenschaftlichen Standort Ulm weiter voranbringen. Es ist gut, wenn Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft Seite an Seite arbeiten, um gemeinsam neue Lösungen für drängende Fragen zu finden. Mit ihrem Engagement beweist die Firma Boehringer Ingelheim nicht nur unternehmerische Weitsicht, sondern auch regionale Verantwortung.“

    Die Partnerschaft folgt dabei der Struktur eines Sonderforschungsbereichs und bringt die Expertise eines externen Beratergremiums ein, um die Qualitätssicherung zu gewährleisten.

    Boehringer Ingelheim fördert den Forschungsverbund mit insgesamt 2,25 Millionen Euro. Die Universität Ulm wird 750.000,- Euro einbringen. Das Land unterstützt das BIU bis zum Jahr 2014 mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.

    Das BIU widmet sich drei Schwerpunkten: neurodegenerative und kardiometabolische Krankheitsbilder sowie Lungenerkrankungen. Diese Gesundheitsbereiche sind von großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb zeigte sich Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Vizepräsident für Medizin an der Universität Ulm und Sprecher des BIU, außerordentlich erfreut: „Ein Forschungsverbund zwischen der forschenden Pharmaindustrie einerseits und der biomedizinischen Grundlagenforschung andererseits ist in dieser Form einzigartig.“

    Prof. Dr. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät, beschrieb die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages als einen weiteren bedeutenden Meilenstein für die biomedizinische Forschung am Campus der Universität: „Er ist Auszeichnung und Ansporn zugleich und wird die patientenorientierte Grundlagenforschung sicher entscheidend beflügeln.“
    Prof. Schnorrenberg, Leiter der Boehringer Ingelheim Forschung in Deutschland, erläuterte, dass die Einrichtung des BIU die logische Fortsetzung und Vertiefung der bereits guten Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Ulm ist, die bislang auf Einzelprojekten basierte und nun einen umfassenderen Rahmen erhält.

    Für Rückfragen steht Ihnen gerne Jörg Portius, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsklinikum Ulm, unter der Rufnummer 0731 50043043 zur Verfügung.


    Anhang
    attachment icon Gruppenbild mit Ministerin Theresia Bauer

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Chemie, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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