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28.10.2011 13:55

Neues Doktoratsprogramm erforscht, wie Zellen wandern

lic. phil. Nathalie Matter Abteilung Kommunikation
Universität Bern

    Das Theodor Kocher Institut der Universität Bern erhält vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) als «Leading House» ein ProDoc-Pogramm auf dem Gebiet der Zellmigration zugesprochen. Die Migration von Zellen ist ein wichtiger Prozess bei Entzündungen, bei der Metastasierung von Krebszellen und auch bei der Reparatur von verletztem Gewebe.

    Das Doktoratsprogramm (ProDoc) «Cell Migration» hat zum Ziel, Expertinnen und Experten aus der Immunologie und der Tumorzellbiologie zusammenzubringen. Sie sollen Mechanismen der Wanderung von Immunzellen und Krebszellen erforschen und ein Trainingsprogramm für hochqualifizierte Doktorierende in diesem Bereich etablieren.
    Das ProDoc «Cell Migration» bündelt mehrere Kompetenzen: Zum einen die Expertise und «State-of-the-Art»-Ausrüstung des Theodor Kocher Instituts für das Studium der Migration von Immunzellen mittels «Live cell imaging»-Techniken, zum anderen die Fachkompetenz, Methoden und Modelle des auf dem Gebiet der Immunologie international führenden «Institute for Biomedical Research in Biomedicine» (IRB) in Bellinzona. Hinzu kommen das Fachwissen und die Erfahrung von Forschungsgruppen der Universität Fribourg, welche die Rekrutierung von Abwehrzellen in Tumoren und der Wanderung von metastasierenden Krebszellen untersuchen. «Damit werden wir der Zellmigrations-Forschung neue Impulse liefern können», freut sich Marlene Wolf, Koordinatorin des Doktoratsprogramms.
    Vom SNF wird «Cell Migration» in den nächsten drei Jahren das Salär für mindestens vier Doktorierende und Unterstützung für die theoretische wissenschaftliche Ausbildung von insgesamt zwölf Doktorierenden erhalten, welche zum Thema Zellmigration forschen. Gemäss Marlene Wolf soll auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Bern und Fribourg und dem IRB in Bellinzona verstärkt werden: «Dieses Programm fördert insbesondere die Mobilität der Doktorierenden, sind diese doch verpflichtet, einen Teil ihrer praktischen Ausbildung an einer der anderen beteiligten Institutionen durchzuführen», so Wolf.

    Mit dem Doktoratsprogramm wird auch eine Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung und Koordination von Graduate Schools mit der Universität Fribourg initiiert. Am 1. Oktober 2011 haben die beiden ersten Doktoranden ihre Ausbildung in diesem Programm begonnen.


    Weitere Informationen:

    http://www.tki.unibe.ch/
    http://www.snf.ch/D/Seiten/default.aspx


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Organisatorisches
    Deutsch


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