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25.11.2011 11:08

Community Medicine setzt sich für stärkere Förderung von gesunder Kinderentwicklung ein

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Das Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald (ICM) will die gesunde Entwicklung von Kindern in M-V stärker fördern. Dazu findet am 2. Dezember 2011 ein Symposium zur Gesundheitsförderung und Prävention in Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern statt. Hier informieren Vertreter aus Politik, Forschung und Praxis u. a. über die Neuerung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG M-V) und die Bildungskonzeption M-V. Außerdem wird ein neues Screeningverfahren (DESK 3-6) vorgestellt, das frühzeitig Entwicklungsverzögerungen bei Kindern aufdeckt. Die Veranstaltung wird von der Landesärztekammer mit sechs Fortbildungspunkten zertifiziert.

    Während des Symposiums wird auch ein gemeinsam von den Universitäten Greifswald und Rostock und der Hochschule Neubrandenburg entwickeltes Projekt vorgestellt. Mit Hilfe des Konzeptes sollen die Kindergesundheit und Weiterentwicklung der individuellen Förderung in Kindertagesstätten in M-V weiter gestärkt werden. Außerdem wird diskutiert, wie gut Kinder mit Lernproblemen bereits im Vorschulalter erkannt werden und wie Kindertageseinrichtungen und Grundschule zusammenarbeiten können.

    Die Rahmenbedingungen der Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das lag insbesondere an der Überarbeitung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG M-V), mit dem zusätzliche finanzielle Mittel des Landes zur Verfügung gestellt werden konnten. Damit können Kitas künftig noch besser unterstützt und individuell gezielter gefördert werden. Seit Januar 2011 wird z. B. das sogenannte DESK 3-6 in Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Mit dem Instrument lassen sich bei 3- bis 6-Jährigen Entwicklungsgefährdungen in der Fein- und Grobmotorik, Sprache und Kognition sowie in der sozialen Entwicklung früh erkennen. Das Verfahren wird von zuvor geschulten Erzieherinnen in den Kindertagestätten durchgeführt. Auf Basis der Screeningbefunde ist es dann möglich, frühzeitig Fördermaßnahmen und Hilfsangebote einzuleiten. So kann den aufgedeckten Entwicklungsverzögerungen gezielt entgegengewirkt werden.

    Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus den Bereichen Kita, Gesundheitswesen (Kinder- und Hausärzte, Gesundheitsämter), Politik, Wissenschaft und Forschung. Das Treffen soll insbesondere auch dazu genutzt werden, sich auszutauschen und zu vernetzen.

    Ansprechpartner an der Universität Greifswald:
    Dr. Marco Franze
    Institut für Community Medicine – Universitätsmedizin
    Ellernholzstraße 1/2, 17487 Greifswald
    Telefon 03834 86-7756
    Telefax 03834 86-7752
    Mobil 0151- 58 71 21 76
    marco.franze@uni-greifswald.de


    Weitere Informationen:

    http://www.medizin.uni-greifswald.de/icm/ Institut für Community Medicine, Greifswald


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


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