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26.11.2011 13:46

DGPPN-Posterpreise 2011 verliehen

Dr. Thomas Nesseler Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

    Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat zusammen mit der Stiftung für Seelische Gesundheit zehn Wissenschaftler mit dem DGPPN-Posterpreis im Wert von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Samstag, den 26. November 2011, im Rahmen der DGPPN-Jahrestagung in Berlin statt.

    92 Juroren bewerteten die im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 23. bis 26. November 2011 in Berlin ausgestellten Poster. Kriterien waren neben dem wissenschaftlichem Neuigkeitswert, auch das methodische Vorgehen sowie die Art und Verständlichkeit der Darstellung. Zehn der insgesamt 550 Arbeiten wurden am Samstag, den 26. November 2011, mit dem DGPPN-Posterpreis ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro:

    - Dr. Meike Kasten (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck): Psychiatrische Symptome bei genetischen Parkinsonsyndromen
    - Agnieszka Gajewska (Universitätsklinikum Würzburg): Einfluss von ADORA2A Genotyp und Koffein auf die emotionale Reizverarbeitung – ein mehrstufiges Modell der Entstehung von Angst
    - Ingrid Schermuly (Universitätsmedizin Mainz): Zunahme der posterioren Hippocampusvolumina bei Patienten mit Depression
    - Dr. Simon Forstmeier (Universit Zürich): Die Rolle von abstraktem und konkretem Denken bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse: Eine experimentelle Analogstudie
    - Dr. Phillipp Homan (Universität Bern): The Application of Combined tDCS and Perfusion Imaging in Auditory Verbal Hallucinations
    - Brigitte Schmidt (Universitätsklinikum Heidelberg): Einfluss intranasaler Oxytocin Gabe auf Blickbewegungen bei Frauen mit und ohne Borderline Persönlichkeitsstörung
    - Vera Engel (Universitätsklinikum Freiburg): Welche Faktoren prädizieren ein Ansprechen auf die stationäre CBASP-Therapie? Erste Ergebnisse einer Pilotstudie mit 50 therapieresistenten, chronisch depressiven Patienten
    - Robert Lorenz (Charité – Universitätsmedizin Berlin): Investigating excessive computer game players with fMRI: cue reactivity and its inhibition
    - Prof. Dr. Claudia Ines Rupp (Medizinische Universiät Innsbruck): Neuropsychologische Therapie in der Alkoholentwöhnungs-behandlung
    - Markus Savli (Medizinische Universität Wien): Lower median raphe serotonin transporter availability indicate superior treatment outcome in depression: a [11C]DASB PET study

    Die DGPPN vergibt traditionell bei ihrer Jahrestagung Preise zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie. Neben bewährten Preisen wie zum Beispiel dem Forschungsförderpreis Imaging in Psychiatrie und Psychotherapie und dem Anti-Stigma-Preis wurden in diesem Jahr ein weiterer Preis – der DGPPN-Preis für Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik – vergeben. Damit wurden in diesem Jahr im Rahmen der DGPPN-Nachwuchskampagne insgesamt zehn Preise im Wert von über 100.000 Euro vergeben.

    Kontakt:
    Prof. Dr. med. Peter Falkai
    Präsident DGPPN
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Universitätsklinikum Göttingen
    von-Siebold-Str. 5
    37075 Göttingen
    Telefon: 0551-396601
    Fax: 0551-3922798
    E-Mail: pfalkai@gwdg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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