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07.12.2011 10:01

Auszeichnung für herausragende Synthesechemie

Beate Hentschel Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    Der Chemiker Prof. Dr. Lutz Ackermann von der Universität Göttingen erhält einen der „Excellence in Chemistry Awards 2011“ des britischen Unternehmens AstraZeneca. Prof. Ackermann wird damit für seine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Katalysechemie geehrt. Mit dem Preisgeld von 50.000 US-Dollar unterstützt das Unternehmen seine zukünftige Forschung am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen.

    Pressemitteilung Nr. 271/2011

    Auszeichnung für herausragende Synthesechemie
    Britisches Unternehmen ehrt Göttinger Chemiker – Preisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar

    (pug) Der Chemiker Prof. Dr. Lutz Ackermann von der Universität Göttingen erhält einen der „Excellence in Chemistry Awards 2011“ des britischen Unternehmens AstraZeneca. Prof. Ackermann wird damit für seine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Katalysechemie geehrt. Mit dem Preisgeld von 50.000 US-Dollar unterstützt das Unternehmen seine zukünftige Forschung am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen. Der Preis wird am Dienstag, 13. Dezember 2011, im Rahmen eines Symposiums im britischen Alderley Park übergeben.

    In seiner Forschung beschäftigt sich Prof. Ackermann mit dem Themenbereich der Katalysechemie. Katalysatoren sind Moleküle, die chemische Reaktionen beschleunigen oder lenken, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Dies ist unter anderem in der pharmazeutischen Industrie wichtig, die für die Herstellung von Wirkstoffen zuverlässige Synthesewege benötigt. „Prof. Ackermann hat herausragende Beiträge zur Entwicklung nachhaltiger Synthesemethoden durch innovative Katalysekonzepte geleistet“, so die Jury. Internationale Beachtung fand vor allem seine Arbeit zur katalytischen Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen, die sonst äußerst reaktionsträge sind. Dadurch wurden grundlegend neue und ressourcenschonende Herstellungswege für wichtige Wirkstoffklassen möglich.

    Lutz Ackermann, Jahrgang 1972, studierte Chemie an der Universität Kiel. Anschließend war er am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim und der Universität Dortmund tätig, wo er 2001 promoviert wurde. Als Postdoktorand arbeitete er an der amerikanischen University of California in Berkeley. Von 2003 bis 2007 leitete er eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Gastprofessuren erhielt er in Italien, den USA und Japan. 2007 folgte er einem Ruf an die Universität Göttingen, wo er seit diesem Jahr auch Dekan der Fakultät für Chemie ist.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Ein Foto von Prof. Dr. Lutz Ackermann haben wir unter http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4072 im Internet zum Download bereitgestellt.

    Kontaktadresse:
    Prof. Dr. Lutz Ackermann
    Georg-August-Universität Göttingen
    Fakultät für Chemie
    Institut für Organische und Biomolekulare Chemie
    Tammannstraße 2, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-3201
    E-Mail: lackerm@gwdg.de
    Internet: http://www.ackermann.chemie.uni-goettingen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=4072


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Chemie, Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


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