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12.12.2011 09:22

Multiple Sklerose: RUB-Forscher erhält Sobek-Preis 2011

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Den mit 100.000 Euro dotierten Sobek-Forschungspreis hat der Bochumer Neurologe Prof. Dr. Ralf Gold für seine Forschungsarbeiten zur Mutiplen Sklerose (MS) erhalten. Prof. Gold ist Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum am St. Josef-Hospital und Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Der Preis der Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung mit Sitz in Renningen ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für richtungweisende Forschungsarbeiten zur MS.

    Multiple Sklerose: RUB-Forscher geehrt
    Sobek-Stiftung ermöglicht neue Perspektiven und Handlungsspielräume

    Den mit 100.000 Euro dotierten Sobek-Forschungspreis hat der Bochumer Neurologe Prof. Dr. Ralf Gold für seine Forschungsarbeiten zur Mutiplen Sklerose (MS) erhalten. Prof. Gold ist Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum am St. Josef-Hospital und Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). Der Preis der Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung mit Sitz in Renningen ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für richtungweisende Forschungsarbeiten zur MS und die höchstdotierte in Europa auf diesem Gebiet.

    Musterbeispiel konsequenter und nachhaltiger Forschung

    Der diesjährige Preis geht an „einen national und international bekannten und hoch geschätzten Wissenschaftler für seine wegweisenden Untersuchungen sowohl in der MS-Grundlagenforschung als auch insbesondere in der angewandten MS-Therapieforschung“, heißt es in der Begründung. In ihrer Laudatio wies Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf die großen Verdienste Prof. Golds in der MS-Forschung hin und charakterisierte sie als „Musterbeispiel konsequenter und nachhaltiger translationaler Forschung“. In über 200 Originalarbeiten und fast 100 Übersichtsartikeln in internationalen Journalen hat Prof. Gold seine wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse zur MS veröffentlicht.

    Im Fokus: nervenschützende Wirkung der Fumarsäure

    „Seine jüngsten Arbeiten am Universitätsklinikum Bochum fokussieren auf die Erprobung der neuroprotektiven – nervenschützenden – Wirkkomponente eines neuen oralen Wirkstoffes, der Fumarsäure, in der MS-Therapie. Diese neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ermöglichen es, die Lebensqualität von MS-Erkrankten deutlich zu verbessern.“ Die dämpfende Wirkung von Fumarat auf die überschießende Immunreaktion bei MS könnte eine therapeutische Option für Patienten mit schubförmiger MS sein. Die Untersuchungsergebnisse ließen zudem auf gute Verträglichkeit und ein exzellentes Sicherheitsprofil schließen, erläuterte Sobek-Preisträger Prof. Gold, Leiter der in 28 Ländern durchgeführten internationalen Studie.

    12. Preisverleihung

    Die Preisverleihung fand am 9.12. im Neuen Schloss in Stuttgart statt. Die Ministerialdirektorin würdigte auch das ehrenamtliche Engagement der Sobek-Stitung, die in diesem Jahr zum 12. Mal in Zusammenarbeit mit der AMSEL – Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. – und dem DMSG-Bundesverband den Sobek-Forschungspreis sowie den Sobek-Nachwuchspreis vergeben hat.

    Weitere Informationen

    Prof. Dr. med. Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum am St. Josef-Hospital, Tel. 0234/509-2410, ralf.gold@rub.de

    Redaktion: Jens Wylkop


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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